Drohender Schornsteinbrand ruft Wehren auf den Plan / Anwohner verletzt

Großeinsatz in Barnebeck

Sanitäter kümmerten sich um den Hausbewohner. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Foto: Koller

Barnebeck. Großeinsatz am Donnerstagabend in Barnebeck: Gegen 22. 04 Uhr wurde den Aktiven gemeldet, dass es in einem Einfamilienhaus zu einer Öl-Verpuffung gekommen sei. Dabei habe sich eine männliche Person, mit großer Wahrscheinlichkeit ein Bewohner des Hauses, verletzt.

Unverzüglich machten sich die umliegenden Wehren auf den Weg zum Einsatzort. Dort angekommen, stellte sich heraus, dass keine Verpuffung vorlag, sondern ein drohender Schornsteinbrand.

Der Hausbewohner wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung und Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht. Nach AZ-Informationen hatte er den Brand bemerkt und war nur mit der nötigsten Kleidung zum nahegelegenen Feuerwehrgerätehaus gerannt, um einen Feuerlöscher zu besorgen – bei 14 Grad unter dem Gefrierpunkt. Als er dann wieder zum Brandherd kam, übermannte ihn die Qualmwolke.

24 Aktive der Feuerwehren Barnebeck, Henningen und Andorf versorgten den Verletzten und sicherten die Brandstelle ab. Die Höhe des Schadens ist bisher unklar. Gegen 23.55 Uhr meldeten sich die Freiwilligen wieder einsatzbereit.

Von Steffen Koller

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare