Gut besuchter „Tag der offenen Tür“ für die künftigen Fünftklässler im Gardelegener Geschwister-Scholl-Gymnasium

Goldmünzen herstellen und Elektrizität erzeugen

Musiklehrerin Andrea Jürges begeisterte die Schüler von den verschiedenen Musikinstrumenten.

asc Gardelegen. Wenn an einem Sonnabendvormittag der Parkplatz des Geschwister-Scholl-Gymnasiums überfüllt ist, liegt das wohl nicht daran, dass die großen Schüler mit Führerschein so gern zum Unterricht kommen.

Grund dafür war vielmehr der Tag der offenen Tür der Bildungseinrichtung. Insbesondere ist dieser Tag für diejenigen gedacht, die ab dem nächsten Schuljahr das Gymnasium besuchen wollen sowie für deren Eltern. Doch auch die jetzigen und einige ehemalige Schüler ließen sich bei dieser Gelegenheit sehen.

Zu Beginn fand in der Aula ein kleines Programm der Klasse 5c statt. Sie spielten einige Dialoge und Szenen aus dem Unterricht vor, um den zukünftigen Schülern einen Einblick zu geben, was sie in der Bildungseinrichtung lernen können. Außerdem sangen sie das Lied „Let’s get started“, welches jede Klasse im fünften Schuljahr im Englischunterricht lernt. Einstudiert hatte das Programm die Deutschlehrerin der Klasse, Andrea Homann. Anschließend hielt Schulleiter Dietmar Collatz eine Rede, in der er die Schule vorstellte. Momentan gibt es am Gymnasium 670 Schüler und 51 Lehrer. Für das kommende Schuljahr werden voraussichtlich wieder vier neue fünfte Klassen erwartet, doch eine genaue Schülerzahl konnte der Direktor noch nicht angeben. Diese wollen dann im Jahr 2022 ihr Abitur ablegen. Auch neun neue, junge Kollegen konnten in den vergangenen Jahren eingestellt werden und nach den Winterferien soll noch ein neuer Sportlehrer an die Schule kommen. Außerdem stellte Collatz auch den Förderverein der Schule kurz vor, welcher beispielsweise die jährliche Chorfreizeit und die Anschaffung von Laptops und Beamern unterstützt. Dietmar Collatz erwähnte, dass der Übergang der Schüler nach der vierten Klasse auf das Gymnasium am günstigsten sei. „Und auch die Eltern brauchen keine Angst haben, dass sich ihre Kinder nicht zurecht finden, denn das passiert schneller als die Erwachsenen das glauben“, bemerkte der Schulleiter. „Dies wird beispielsweise auch durch die Patenschaften der Oberstufe mit den unteren Klassen erleichtert.“

Auch in den Fachräumen hatten sich die Lehrer und Schüler einiges überlegt, um den Neuankömmlingen ihre zukünftige Schule zu zeigen. Im Deutschraum wurde von Schülern der fünften Klasse ein Schattentheater aufgeführt. Im Matheraum konnte man einen Würfel basteln. Im Musikraum waren viele Instrumente und Projekte von Schülern zu sehen und in vielen weiteren Fachräumen zeigten die Lehrer, was die Schüler erwartet. Doch am spannendsten waren für die meisten Besucher wohl die Experimente in den Chemie- und Physikräumen. In den Fachkabinetten wurden beispielsweise von Schülern der zwölften Klasse Goldmünzen hergestellt, Schnaps gebrannt und durch Reibung Elektrizität erzeugt. Die elften und zwölften Klassen sorgten mit einem Kuchenbasar in der Aula für das leibliche Wohl und wollten damit ihre Abi-Kasse aufbessern. Die zehnten Klassen veranstalteten einen Bücherbasar, um eine neue Anlage zu finanzieren.

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