Mit neuen „Erinnerungen an die Zukunft“

Erich von Däniken in Gardelegen: „Glauben müssen Sie mir kein Wort“

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Der Autor Erich von Däniken (l.) gab im Anschluss an seinen Vortrag Autogramme und signierte Bücher.

Gardelegen – Erich Anton Paul von Däniken. Der Schweizer Buchautor, der die Prä-Astronautik – die Präsenz außerirdischer Intelligenzen auf der Erde – einem breiten Lesepublikum bekannt gemacht hat, besuchte am Freitag Gardelegen.

Fünfzig Jahre nach Erscheinen seines ersten Bestsellers „Erinnerungen an die Zukunft“, hat der fast 85-jährige Vor- und Querdenker sein neues Buch, als direkte Fortsetzung an das Erstlingswerk, herausgebracht.

Die „Botschaften aus dem Jahre 2118“ sind mit Grundlage für seinen Multimedia-Vortrag „50 Jahre Erinnerungen an die Zukunft“. Am Freitag kamen zahlreiche interessierte Besucher unterschiedlicher Generationen in den Gardelegener LIW-Saal, um diesen zu hören. Wie in seinen vierzig anderen Publikationen, geht es auch in seinen Vorträgen und Live-Veranstaltungen immer um die gleichen Fragen und Grundgedanken: Hatte die Erde Besuch aus dem Weltall? Sind wir das Ergebnis einer inszenierten Entwicklung? Entstanden unsere Religionen ganz anders?

Der Gardelegener LIW-Saal war gut gefüllt. Unterschiedliche Generationen interessierte das Thema. 

Ein biblischer Prophet beschreibt seine Begegnung mit Fremden. Was stimmt nicht mit der großen Pyramide in Ägypten? Diese und viele andere Geheimnisse versucht von Däniken mit beeindruckenden Bildern und Erklärungen aus einem anderen Blickwinkel zu beleuchten. Das wirft viele neue und nie gestellte Fragen auf. Er zitiert aus alten Schriften, der Bibel und dem Koran. Er zeigt Dokumente und Bilder von Orten unerklärlicher archäologischer Phänomene und Spuren der Vergangenheit.

Antworten sucht und findet der Autor, dessen Bücher in 32 Sprachen übersetzt wurden, in vielen überlieferten Beschreibungen von übersinnlichen Ereignissen. Er vergleicht seine Wahrheit mit den vielen Theorien anderer. „Das Leben, die Information muss von außerhalb der Erde gekommen sein“, erklärt er. Mit seinen Behauptungen setzt sich von Däniken von den Erkenntnissen der Evolutionslehre und den Heiligen Schriften der Religionen ab. „Das UFO-Thema ist ein Thema, das in der ganzen Welt immer nur spöttisch behandelt wird“, so von Däniken, der diverse, kritische Behauptungen gegenüber der Wissenschaft, Geheimdiensten oder auch Medien in den Raum stellt.

Die dargelegten Indizien, wahr oder nicht wahr, überzeugten diejenigen im Saal, die sich offensichtlich schon länger mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Andere blickten eher ungläubig. „Es gibt Andere da draußen. Lernt mit ihnen zu kommunizieren. Seit es Menschen gibt, treiben wir Kriege, schlagen uns die Köpfe ein, aus Rassismus oder aus religiöser Rechthaberei. Wir werden begreifen müssen, dass wir alle die intelligenteste Spezies auf der Erde sind. Es wird ein Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschheit geben. Das hat nichts mit einer neuen Religion zu tun. Glauben müssen Sie mir kein Wort“.

Die abschließenden Worte Erich von Dänikens meinte er ernst und sie kamen beim Publikum an. Rund eineinhalb Stunden gab es für die Zuschauer im Gardelegener LIW-Saal eine Menge Informationen, einige der Gäste mussten das Gehörte und Gesehene bestimmt erst einmal für sich verarbeiten.

VON LUTZ THIEDE

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