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„Glatte Straße soll mit viel Geld unbrauchbar gemacht werden“

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Betr.: Wir Miester bremsen auch für Lurche…“ in der Altmark-Zeitung vom 24. Juni. Dazu schreibt Wilhelm Binde aus Mieste:

„Als ehemaliger aktiver Landwirt und Vorsitzender der Jagdgenossenschaft Mieste/ Wernitz möchte ich zu diesem Artikel Stellung nehmen.

Die Straßen und Wege in der Miester Feldmark sind in einem sehr desolaten Zustand. Die aktiven Landwirte haben sich riesig gefreut, dass davon ein Teilstück für Sie, die Kolonisten, die Jäger und auch für die Touristen jetzt gut befahrbar war. Was folgt nun???

Diese glatte, gerade Straße soll mit viel Geld unbrauchbar gemacht werden. Wir laden die Verantwortlichen gern dazu ein, einmal mit einem Traktor und angebautem Grubber oder ähnlichem Gerät über diese Huckel zu fahren. Es tut dem ohnehin kaputten Kreuz nicht gut, kostet Zeit, Kraftstoff, und es besteht die Gefahr, dass das Anbaugerät auch noch abreißt.

Die Jagdgenossenschaft hat einen Beschluss, das angesammelte Mittel für den Ländlichen Wegebau genutzt werden sollen. Ein Projekt für 2010 ist, den Verbindungsweg von der Riesebergstraße zum Klärwerk grundhaft Instand zu setzen – für mehr reichen die Mittel nicht.

Mit den 24 000 Euro €für die Huckel ließe sich der Weg von der Kläranlage bis zur Brücke Friedrichsgraben (Krügerhorst) ebenfalls grundhaft Instand setzen und darüber hinaus auch die Löcher in der Hopfenhorsterstraße füllen. Damit würde etwas Sinnvolles geschaffen sowohl für die Landwirte, für den Tourismus und für die Bevölkerung von Mieste. Und ,fast´ JEDER würde sagen, da sind nicht verbrauchte Mittel verantwortlich und effektiv eingesetzt worden und nicht solch Unsinn verzapft, eine gute glatte Straße kaputt zu machen.“

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