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Gibt es in der Gardelegener Innenstadt genug Parkplätze?

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Von: Ina Tschakyrow

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Verkehrsschild zum Parken an der Straße
An der Markt- und Nicolaistraße beginnt eine Parkzone, die den Rathausplatz und teilweise die Rudolf-Breitscheid-Straße umfasst. © Ina Tschakyrow

In der Gardelegener Innenstadt gibt es 413 öffentliche Parkplätze. Sind diese ausreichend oder gibt es zu wenig in der Stadt? Bürger kritisierten schon mehrfach die Parkplatz-Situation.

Gardelegen – Oft sind noch freie Parkflächen in einem der 17 Bereiche, in denen in der Innenstadt geparkt werden kann, vorhanden.
Dennoch gebe es immer wieder Beschwerden, sagt Bürgermeisterin Mandy Schumacher auf Nachfrage der AZ. Es werden aber nicht mehr Parkflächen geschaffen. Es gibt nicht den Platz dafür in der Innenstadt. Die Bürgermeisterin nennt den Tivoli-Platz als Parkmöglichkeit. Dort gibt es viele Parkplätze und der Tivoli-Platz ist über den Wall und einen Durchgang bei der Kreisverwaltung nur wenige Gehminuten von der Innenstadt entfernt. Ein weiterer Parkplatz, auf dem zeitlich unbegrenzt in der Stadt geparkt werden kann, befindet sich nahe des Eingangs zum Bürgerpark an der Burgstraße.

Kostenloses Parken

Es kann kostenlos in der Stadt geparkt werden, es muss kein Parkschein gekauft werden. Für einige Parkplätze muss eine Parkscheibe eingelegt werden, da in der Innenstadt Autofahrer für eine oder für zwei Stunden zeitlich begrenzt parken können. Vor der Einfahrt in die Marktstraße sowie in die Nicolaistraße weisen Verkehrsschilder auf eine Parkzone hin, in der auf gekennzeichneten Flächen mit Parkscheibe eine Stunde lang geparkt werden darf. Die Parkzone von Markt- und Nicolaistraße gilt weiter auf dem Rathausplatz sowie an der Rudolf-Breitscheid-Straße zwischen Rathausplatz und Burgstraße. Insgesamt sind es 60 Stellplätze. Ordnungsamtsleiter Florian Kauer sagt, dass viele Auswärtige nichts von der Parkzone wissen, keine Parkscheibe einlegen und ein Knöllchen bekommen. Im vergangenen Jahr, informiert er weiter, wurden durch die Hansestadt Gardelegen 2863 Knöllchen im ruhenden Verkehr ausgesprochen. Außendienstmitarbeiter der Stadt kontrollieren regelmäßig die parkenden Autos.

In fünf Bereichen – am Goldenen Ring, im Bereich vor dem Parkplatz Haus II der Stadtverwaltung, Am Aschberg nahe der Einkaufsstraße, bei der Marienkirche und an der Sandstraße zwischen Rendelbahn und Marktstraße – kann für zwei Stunden geparkt werden. Dort gibt es insgesamt 102 Parkflächen.

Zeitlich unbegrenzt kann in der Innenstadt in acht Bereichen – auf dem Holzmarkt, auf dem Parkplatz Haus II der Stadtverwaltung, an der Burgstraße, an der Rudolf-Breitscheid-Straße zwischen Burg- und Philipp-Müller-Straße, an der Kreisverwaltung, Am Aschberg nahe der Philipp-Müller-Straße, an der Sandstraße und an der Sandstraße im Bereich der Marktstraße – geparkt werden. Das sind insgesamt 251 Stellplätze.

Anfragen zu Anliegerparkplätzen

Bürgermeisterin Mandy Schumacher sagt, dass es öfters Anfragen zu Anliegerparkplätzen gibt. Dem werde nicht zugestimmt, denn wenn die Anzahl der Anliegerparkplätze erhöht wird, verringert sich die Anzahl der öffentlichen Parkplätze. Vorgeschlagen wurde auch schon, die Parkzeit zu verlängern, aber dann wäre eine Parkfläche nur länger von einem Auto besetzt. Mitte der 1990er Jahre gab es sogar die Idee, auf dem Parkplatz beim Haus II der Stadtverwaltung ein Parkhaus zu bauen.

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