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Ortsvorsteher für Trüstedt und Weteritz?

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Von: Stefan Schmidt

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Ortsschild mit Pferd
Auch Trüstedt könnte bald einen Ortsvorsteher bekommen. © Stefan Schmidt

In Trüstedt und Weteritz könnte es bald Ortsvorsteher geben.

Gardelegen – In zwei Dörfern des Gardelegener Stadtgebietes könnte sich in den nächsten Monaten, was die kommunalpolitische Interessenvertretung angeht, etwas tun. Das ist das Ergebnis der Beratung der Ortsbürgermeister, die vor wenigen Tagen im Versammlungsraum der Feuerwehr in Solpke stattfand. „In Weteritz und auch in Trüstedt“, so teilt Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Schumacher mit, „gibt es Bestrebungen, zumindest einen Ortsvorsteher einzusetzen.“ In beiden Orten gibt es keinen Ortschaftsrat. Während Weteritz kommunalpolitisch zum Ortsteil Gardelegen gehört, der aber keinen eigenen Ortschaftsrat hat, war Trüstedt bis zur Zwangszuordnung bis zum Jahr 2010 Teil der eigenständigen Gemeinde Jävenitz. Während aus Trüstedt niemand im Gardelegener Stadtrat sitzt, gibt es aus Weteritz mit Reinhard Hapke und Dirk Kuke gleich zwei gewählte Stadträte.

Ein Ortsvorsteher würde ebenfalls von den Einwohnern gewählt werden. Hinzu käme, so Mandy Schumacher, dass man im Vorfeld einer Wahl die Einwohner befragen würde, ob sie überhaupt einen Ortsvorsteher haben wollen oder ob die bisherige Regelung – ohne offiziellen politischen Vertreter – beibehalten werden soll. Eine solche Befragung, deren Ergebnis nicht bindend sein muss, könnte im neuen Jahr abgehalten werden. Die Wahl eines möglichen Ortsvorstehers könnte dann im Jahr 2024, parallel mit der wohl im Frühjahr 2024 laufenden Kommunalwahl – dann werden auch die Ortschaftsräte neu gewählt – stattfinden.

Aktuell gibt es im Gardelegener Stadtgebiet 26 Ortschaftsräte. Nach Aussage von Mandy Schumacher würden wohl sämtliche bereits arbeitende Ortschaftsräte neu gewählt. Die Auflösung eines Ortschaftsrates stehe nirgendwo zur Debatte.

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