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Getreide auf Straße: Rutschgefahr in Gardelegener Innenstadt

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Von: Stefan Schmidt

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Auf einer Länge von rund anderthalb Kilometern war am Dienstagabend Getreide auf den Straßen im Gardelegener Innenstadtgebiet verteilt. Feuerwehr und Landwirte halfen bei der Beseitigung. © Schmidt

Gardelegen. Einen ebenso ungewöhnlichen wie aufwändigen Einsatz musste die Gardelegener Feuerwehr am Dienstagabend bewältigen.

Denn nach einem technischen Defekt am Hänger eines landwirtschaftlichen Fahrzeugs hatte sich Roggen selbstständig gemacht und glitt von der Ladefläche.

Die Folge: Über eine Strecke von etwa anderthalb Kilometern zog sich eine nicht ganz ungefährliche, weil rutschige Getreidespur quer durch die Innenstadt.

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Putz-Aktion: Anderthalb Stunden lang waren die Einsatzkräfte aus Gardelegen im Einsatz. © Schmidt

Den Anfang nahm das Malheur am Krankenhaus-Kreisel. Die Getreidespur zog sich über die Straßen Vor dem Salzwedeler Tor und Sandstraße über die Hospitalskreuzung und dann weiter über Philipp-Müller-Straße, Rudolf-Breitscheid-Straße und Stendaler Straße bis zur Getreidewirtschaft. In diesem gesamten Bereich herrschte Rutschgefahr, so dass die Einsatzkräfte der Gardelegener Feuerwehr um 21.30 Uhr per stillem Alarm zu Hilfe geholt wurden. Bei hochsommerlichen abendlichen Temperaturen fegten die Feuerwehrleute das Getreide Meter für Meter von der Fahrbahn. Auch mehrere Landwirte halfen bei der Beseitigung der Hinterlassenschaft. Die Fahrbahnen wurden zwar nicht gesperrt, aber vorbeifahrende Autofahrer mussten äußerst vorsichtig lenken, weil die Gefahr des Ausrutschens bestand.

Der Einsatz der Hilfskräfte war gegen 23 Uhr beendet. Der eingesammelte Roggen wurde auf landwirtschaftliche Fahrzeuge geladen und dann abtransportiert.

Von Stefan Schmidt

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