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Genauso viele Frauen wie Männer in Gardelegen

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Von: Stefan Schmidt

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In Siems leben deutlich mehr Männer als Frauen. © Stefan Schmidt

Im Gardelegener Stadtgebiet leben exakt genauso viele Frauen wie Männer.

Gardelegen – Im Stadtgebiet von Gardelegen leben 11.169 Frauen – und 1.169 Männer. Das geht aus der aktuellen Einwohnerstatistik hervor, die dem städtischen Einwohnermeldeamt vorliegt. Das Kuriosum ist also, dass es in den 50 Ortsteilen genauso viele weibliche wie männliche Bewohner gibt. Darüber hinaus ist auch eine Person registriert, die als „divers“ gilt.

Ebenfalls kurios: Obwohl es bei Frauen und Männern einen zahlenmäßigen Gleichstand gibt, leben in den meisten Ortsteilen mehr Männer als Frauen. Nämlich in 33 der 50 Ortsteile. Es sind dies (in alphabetischer Reihenfolge) die Ortsteile Ackendorf, Algenstedt, Berge, Dannefeld, Eigenthum, Hottendorf, Jerchel, Jeseritz, Kahnstieg, Kassieck, Kloster Neuendorf, Köckte, Laatzke, Lindstedt, Lüffingen, Mieste, Miesterhorst, Parleib, Peckfitz, Polvitz, Potzehne, Roxförde, Sachau, Seethen, Siems, Taterberg, Theerhütte, Trüstedt, Wannefeld, Wiepke, Zichtau, Zienau und Ziepel. Tarnefitz ist das einzige Dorf, das ein Patt zwischen den Geschlechtern hat: 32 Frauen und 32 Männer leben dort. Am gravierendsten ist der Unterschied in Siems, wo es 83 gemeldete Einwohner gibt – 60 davon und damit fast drei Viertel sind männlich. Erklärung: In Siems gibt es das Wohnheim des Suchthilfevereins Adrome, in dem deutlich mehr Männer als Frauen leben.

Von den nur 16 Ortsteilen, in denen die Frauen in der Überzahl sind, ragt Gardelegen als größter Ortsteil heraus. Denn direkt in der Stadt leben 170 mehr Frauen als Männer. In absoluten Zahlen: 5032 Frauen gegenüber 4852 Männern. In 15 weiteren Dörfern leben mehr Frauen als Männer. Es sind dies (ebenfalls in alphabetischer Reihenfolge) Breitenfeld, Estedt, Ipse, Jävenitz, Jeggau, Letzlingen, Lindenthal, Lindstedt, Lindstedterhorst, Schenkenhorst, Sichau, Solpke, Wernitz, Weteritz und Wollenhagen.

Unter den 642 Ausländern gibt es etwas mehr Frauen als Männer, nämlich 324 gegenüber 318.

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