Erste Zusammenkunft des neu gegründeten Gardelegener Gemeindeelternrates

Geplant: Gespräch mit Schulleitern

Vorsitzender Andreas Löbe lud zur ersten Sitzung ein.

Gardelegen. Zwei Schwerpunkte waren am Mittwochabend abzuarbeiten, als sich der Vorstand des „Gemeindeelternrates der Hansestadt Gardelegen“ – so heißt der vor wenigen Wochen gegründete Stadtschulelternrat offiziell – zu seiner ersten Zusammenkunft traf.

Dies waren zum einen die Aufstellung einer Geschäftsordnung und zum anderen die inhaltlichen Themen für die Arbeit der nächsten zwei Jahre.

Die Aufstellung der Geschäftsordnung war für die Vorstandsmitglieder mit viel Arbeit verbunden. „Schließlich werden hier alle formalen Grundlagen für die gemeinsame Arbeit festgelegt.“, erklärte Andreas Löbe, der Vorsitzende des Gemeindeelternrates. Die Geschäftsordnung regelt die Aufgabenverteilung, die Durchführung der Sitzungen und das Zustandekommen von Beschlüssen. Löbe: „Alle Regelungen wurden im Detail besprochen und ausführlich diskutiert. Dabei orientierten wir uns an der Geschäftsordnung des Kreiselternrates. Grundsätzlich sollen die Sitzungen öffentlich sein. Marie-Christin Grosche unterstützte diese Regelung: „Aus meiner Arbeit an der Miester Grundschule und im Förderverein weiß ich, dass Transparenz der Grundstein für die Akzeptanz der Arbeit ist.“

Der nächste Punkt der Tagesordnung waren die Schwerpunkte der inhaltlichen Arbeit. „Der Vorstand kann dabei nicht alles vorwegnehmen. Die nächste Sitzung sollte dafür genutzt werden, die Ideen aller Mitglieder zu sammeln und dann daraus die konkreten Schritte abzuleiten“, erklärte Hagen Weber, der stellvertretende Vorsitzende.

Die Investitionen an den Schulen und die weitere Schulentwicklungsplanung wird hierbei ein absoluter Schwerpunkt werden. „Dafür müssen wir weiter die Zusammenarbeit mit den Schulträgern intensivieren. Unser Mitspracherecht bei kommunalen Entscheidungen muss gestärkt werden. Aus Rechten erwachsen aber immer auch Pflichten. Für uns ist das die Verpflichtung zur sachlichen und konstruktiven Zusammenarbeit mit den Entscheidungsträgern“, sagte Andreas Löbe.

Weiterhin seien Gespräche mit allen Schulleitern geplant. Löbe erläuterte: „Wir wollen herausfinden, welche Möglichkeiten zur stetigen Verbesserung der Arbeit in den Schulen und der Schulen untereinander bestehen. Sicherlich sind Synergieeffekte aus der neuen Gemeindestruktur vorstellbar, wie zum Beispiel ein zentrales Beschaffungswesen bei den Grundschulen.“ Auf diese Weise könnten hochwertige Lernmittel angeschafft werden, die dann aber zentral gelagert und jeweils als Ausleihe an die einzelnen Standorte gehen. Das spare Geld und erhöhe die Qualität. Löbe weiter: „Auch schulübergreifende Projekte sind denkbar.“

Hauke Liefold schlug vor, die Zusammenarbeit zwischen Schule und Hort zu thematisieren. „ Hier ist einiges möglich. Ich denke da an Hospitationen der Hortnerinnen im Unterricht, um dann nachmittags gezielter mit den Kindern weiter arbeiten zu können.“

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