51 Teilnehmer beim Seniorentag des Kreisschützenverbandes / Hannelore Müller und Michael Schulz siegen

Generation 50 plus legt an

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Otto Volber (links) aus Estedt – hier mit Ehefrau Lisel (rechts) und im Gespräch mit Familie Müller von der Schützengilde Kalbe – war der älteste Teilnehmer des Treffens.

pi Gardelegen. Die Generation 50 plus, sprich die Senioren des Kreisschützenverbandes Altmark West, kommen seit Jahren einmal im Sommer zu einem fröhlichen Zusammensein mit kleinem Schießwettkampf zusammen.

Das Treffen ging bisher immer im Schießpark in Berge über die Bühne. Nachdem im vergangenen Jahr der Wunsch nach einer Rotation aufkam, hatten sich spontan die Mitglieder des Schützenvereins 1553 Gardelegen bereit erklärt, den Seniorentag auszurichten.

Gute Beteiligung: 51 Männer und Frauen aus neun Vereinen kamen zum Seniorentag des Kreisschützenverbandes Altmark West auf dem Schießplatz „Zienauer Berg“.

Insgesamt 51 Männer und Frauen aus neun Vereinen waren der Einladung des Kreisschützenverbandes zum Treffen der Generation 50 plus nach Gardelegen auf dem Schießplatz „Zienauer Berg“ gefolgt. Die Gardelegener Vereinsmitglieder als Gastgeber erhielten bei der Absicherung des Wettkampfschießens Unterstützung aus Letzlingen und Köckte. Während die Männer mit dem Karabiner sitzend aufgelegt auf der 50-Meter-Bahn anlegten, griffen die Frauen zum Luftgewehr, mit dem sie stehend aufgelegt die nicht wie üblich zehn, sondern 25 Meter entfernte Scheibe ins Visier nahmen. Die Ergebnisse boten viel Stoff zum Fachsimpeln und Erfahrungsaustausch. Aber die Entscheidung des Wettkampfes brachte das Armbrustschießen, dazu noch auf eine Spaßscheibe. Carsten Neuber, Vorsitzender der Heideschützen Letzlingen, hatte bei dieser Disziplin viel Spaß und Geduld, den Senioren das Zielen mit dem etwas anderen Sportgerät zu erläutern.

Bernd Weiß , der stellvertretende Schießsportleiter des Kreisverbandes, hatte ordentlich zu tun, die insgesamt 102 beschossenen Scheiben auszuwerten und Sieger sowie Platzierte zu ermitteln.

Am Ende hatten bei den Frauen Hannelore Müller, Mitglied der Schützengilde Kalbe, und bei den Männern Michael Schulz vom gastgebenden Verein die Nasen vorn. Beide erhielten aus den Händen des Vorsitzenden des Kreisschützenverbandes, Fritz Schulz, die Siegerplaketten. Für die nächstplatzierten Schützen gab es kleine Preise als Anerkennung.

Bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen saßen die Senioren noch lange beisammen. Der Grill wurde angeheizt und bei dem einen oder anderen Bierchen ließ es sich wunderbar erzählen. Nicht nur das Schützenwesen, auch das tägliche Geschehen spielten dabei eine Rolle.

In seinem Schlusswort bedankte sich der Vorsitzende bei Organisatoren und Helfern. Wer 2019 in Sachen Seniorentag das Zepter in die Hand nehmen wird, ist noch nicht klar. Der Aufruf geht an alle Vereine des Kreisschützenverbandes. Für viele der Teilnehmer steht bereits jetzt fest: Den fröhlich-sportlichen Nachmittag wollen sie sich auch im nächsten Jahr nicht entgehen lassen.

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