Warmes Sommerwetter sorgt für Umsatzplus: AGV-Geschäftsführer Wolfgang Schesni zufrieden

Gefragt: Getränke jeglicher Art

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Das warme Wetter sorgt für einen Boom beim Getränkeverkauf. Vor allem Wasser und Mischgetränke jeglicher Art sind in diesen Wochen begehrt. AGV verzeichnet ein Umsatzplus von 30 bis 40 Prozent.

Gardelegen. „Wenn es nach mir geht, kann das Wetter noch bis Dezember so bleiben. “ Wolfgang Schesni, der Geschäftsführer des Altmärker Getränkevertriebs, kurz AGV, ist zufrieden.

Denn die dauerhaft sommerlichen Temperaturen kurbeln den Umsatz des Unternehmens mit Sitz in Gardelegen an. Ob Privatpersonen oder für Feste: Die Kunden rennen dem AGV buchstäblich die Bude ein. „Momentan verzeichnen wir ein Umsatzplus von 30 bis 40 Prozent“, sagt Schesni.

Besonders gefragt ist Wasser, „egal ob als reines Mineralwasser oder als Schorle gemischt.“ Mischgetränke wie Apfelschorle oder auch Rhabarberschorle würden derzeit sehr gefragt sein, weiß der Geschäftsführer. Das anhaltend warme Wetter macht auch den Verlust während der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland mehr als wett. Durch das Vorrunden-Aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gab es in den Wochen danach praktisch kein Gemeinschaftserlebnis beim Fußballgucken mehr, größere Veranstaltungen mit Live-Übertragungen blieben größtenteils aus – und somit auch Großbestellungen an Getränken jeglicher Art. Doch der Dauer-Hochsommer hat dies aufgefangen. „Auch alkoholische Getränke laufen in diesem Sommer sehr gut“, weiß Schesni. Wer beispielsweise Freunde zu einem Grillabend einlädt, der trinkt im Verlauf des Abends eben auch mal das eine oder andere Bier.

Die verstärkte Nachfrage nach Getränken jeglicher Art bringt aber auch Nachteile mit sich. „Bei einigen Sorten gibt es leider Lieferungsprobleme“, sagt der AGV-Geschäftsführer. Dies beträfe weniger die klassischen Pilssorte aber andere Biersorten, die eher Nischenprodukte sind und nicht so oft nachgefragt werden. Aber auch bei Mineralwasser könne es mal wegen der immens hohen Nachfrage beim Hersteller kurzfristig zu Engpässen kommen, bedauert Schesni.

Ein weiteres Problem ist das Leergut. Wer viele Getränkekisten kauft, der lässt sich mit der Rückgabe des Leergutes oft Zeit, so dass es beim Auffüllen ebenfalls eng werden kann. Deshalb bittet Schesni darum, leere Kästen möglichst rasch wieder abzugeben.

Das mit dem Sommerwunsch bis Dezember relativiert Schesni zum Schluss allerdings augenzwinkernd: „Regnen darf es zwischendurch dann doch mal wieder.“

Von Stefan Schmidt

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