Offizielle Eröffnung des Altmärkischen Heimatfestes im Gardelegener Rathaussaal

In Gedanken auch an der Elbe

Auf gutes Gelingen: Gardelegens Bürgermeister Konrad Fuchs (von links), Landrat Michael Ziche und der Vorsitzende des Altmärkischen Heimatbundes, Norbert Lazay, stießen im Rathaussaal auf das 16. Altmärkische Heimatfest, das am gestrigen Abend startete, an.

Gardelegen. Die Tradition geht auf das Jahr 1925 zurück.

Damals feierte Stendal, so berichtete Norbert Lazay, der Vorsitzende des Altmärkischen Heimatbundes, während der offiziellen Eröffnung des diesjährigen Altmärkischen Heimatfestes, bereits eben dieses Altmärkische Heimatfest. Um damals, vor 88 Jahren, Geld für notleidende Regionen zu sammeln. Ähnlich sei es dieses Jahr: In Gardelegen wird seit dem gestrigen Abend drei Tage lang gefeiert. „Die intakte Heimat kümmert sich um die geschundene und bedrohte Heimat“, erinnerte Lazay an die überfluteten ostelbischen Gebiete im Landkreis Stendal. Das Altmärkische Heimatfest solle auch ein Stück weit helfen, den Wiederaufbau voranzubringen.

Während der internen Eröffnungsfeier im Gardelegener Rathaussaal erinnerte Landrat Michael Ziche an etwas anders: Daran, dass dieses Altmärkische Heimatfest eigentlich für Salzwedel vorgesehen war und Gardelegen kurzfristig einsprang, weil die Kreisstadt aus finanziellen Gründen einen Rückzieher gemacht hatte. „Es soll Städte geben“, so Ziche, „die zieren sich, eine solche Verantwortung zu übernehmen.“ Aber in vier Jahren gebe es in der westlichen Altmark ja wieder die Gelegenheit, ein Altmärkisches Heimatfest auszurichten...

„Mensch, was haben wir wieder für ein Glück“, frohlockte Bürgermeister Konrad Fuchs angesichts des guten Wetters am Eröffnungstag.

Von Stefan Schmidt

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