Acht Schüler im Krankenhaus behandelt

Gas-Unfall an der Grundschule Letzlingen: Kinder klagen über Atembeschwerden

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Einsatz für Rettungskräfte in der Grundschule Letzlingen.

lam / ds Letzlingen. An der Grundschule Letzlingen hat sich heute Vormittag ein Co2-Unfall ereignet. Einige Kinder klagten über Atembeschwerden, davon sind acht aktuell im Krankenhaus. Niemand sei in Lebensgefahr. Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz.

13 Mädchen und Jungen der ersten und zweiten Klasse der Letzlinger Grundschule klagten beim Werkunterricht plötzlich über Übelkeit, Schwindel und Benommenheit. 

Die Grundschule informierte die Stadt und rief über die Rettungsleitstelle den Notarzt. Insgesamt waren sechs Rettungswagen der Johanniter-Unfallhilfe Gardelegen und Stendal, des DRK Klötze und aus dem Landkreis Börde vor Ort und versorgten die Kinder, die eine Co2-Vergiftung - um die handelte es sich - erlitten hatten. Acht Schüler, bei denen die Symptome ausgeprägter waren, wurden zur Beobachtung in die Krankenhäuser Gardelegen (5) und Stendal (3) gebracht. 

Die Überprüfung des Schornsteinfegers ergab, dass vermutlich bei Dacharbeiten die Abgasleitung aus der Gasbrennwerttherme gezogen wurde. So konnte das Abgas in den Raum entweichen. Vor Ort waren auch die Feuerwehren aus Letzlingen, Roxförde und Gardelegen, Hans Thiele vom Altmarkkreis Salzwedel, Bügermeisterin Mandy Zepig und weitere Mitarbeiter der Stadt sowie die Polizei.

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