Gardelegens Stadtfest soll Mitte September gefeiert werden – wenn möglich

Hansefest notfalls auch kleiner

Im August 2019 wurde das bisher letzte Gardelegener Hansefest eröffnet.
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Im August 2019 wurde das bisher letzte Gardelegener Hansefest eröffnet. Ob und in welcher Form es in diesem Jahr gefeiert werden kann, ist noch unklar. Eine Absage gibt es bisher aber nicht.
  • Stefan Schmidt
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Das Gardelegens Stadtfest soll Mitte September gefeiert werden, wenn es coronabedingt möglich. Ob und vor allem, in welcher Form das Hansefest in knapp vier Monaten gefeiert werden kann, könne sie man noch nicht sagen. Man stehe aber „in ständigem Austausch“ mit dem Veranstalter.

Gardelegen – Das Programm liest sich vielversprechend. Für das Gardelegener Hansefest ist unter anderem eine Coverband der legendären Boy-Group „Backstreet Boys“ angekündigt. Dazu gibt es, wie in den vergangenen Jahren auch, mittelalterliche Vorführungen. So steht es jedenfalls auf der offiziellen Internetseite des Gardelegener Hansefestes, das im vergangenen Spätsommer coronabedingt abgesagt werden musste und auf 2021 verschoben wurde.

Aber ob das Gardelegener Stadtfest in diesem Jahr – geplant ist es vom 17. bis 19. September – tatsächlich gefeiert werden kann, steht noch in den Sternen. Nicht umsonst steht hinter mehreren Programmpunkten „in Planung“ und hinter diversen Uhrzeiten ist noch gar kein Künstler aufgeführt.

„Abgesagt ist es aber nicht“, betont Gabriela Winkelmann von der Stabstelle Stadtmarketing in der Gardelegener Stadtverwaltung. Im Rathaus wartet man die Entwicklung der Inzidenzzahlen ab und hofft auf baldige Erleichterungen. Ob und vor allem, in welcher Form das Hansefest in knapp vier Monaten gefeiert werden kann, könne sie derzeit noch nicht sagen. Man stehe aber „in ständigem Austausch“ mit dem Veranstalter, der CL-Service-Agentur von Christian Lübeck aus Rostock. Möglich sei auch, das Hansefest – in diesem Jahr soll darin auch das Altmärkische Heimatfest integriert werden – „in einer anderen Form als bisher“, wie Gabriela Winkelmann sagt, zu feiern. Vielleicht an mehreren unterschiedlichen Orten und nicht, wie in den Jahren zuvor, im Rahmen einer einzigen großen Festmeile mitten durch die Gardelegener Altstadt. „Wir versuchen, alles auszuloten, was machbar ist“, verspricht Gabriela Winkelmann. „Nötigenfalls feiern wie es auch etwas kleiner, als wir es bisher gewohnt waren.“ Das sei aber auch Sache des Veranstalters, der wissen müsse, ob sich eine abgespeckte Hansefest-Variante für ihn und die Schausteller überhaupt lohne. Man habe aber weiterhin die Hoffnung, das Fest stattfinden lassen zu können.

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