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Zweite Amtszeit für Mandy Schumacher

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Von: Stefan Schmidt

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Man und Frau bei Vereidigung
Mandy Schumacher wurde vereidigt © Stefan Schmidt

Mandy Schumacher bleibt weitere sieben Jahre Gardelegens Bürgermeisterin.

Gardelegen – Nachdem sie ihren Amtseid gesprochen hatte, kamen Vertreter von drei der vier Gardelegener Stadtratsfraktionen nach vorne und gratulierten Mandy Schumacher. Zuerst Gudrun Gerecke (Links), dann Thomas Genz (CDU/FDP) und danach Florian Henke (SPD/Freiwillige Feuerwehr/Wählergemeinschaft Südliche Altmark). Die 46-Jährige wurde am Montag während der Gardelegener Stadtratssitzung in ihre zweite Amtszeit als Bürgermeisterin eingeführt. Dies übernahm der Stadtratsvorsitzende Kai-Michael Neubüser, der nach der Vereidigung lobende Worte sprach. Es mache ihm „Spaß“, im Gardelegener Stadtrat zu arbeiten. Diesen Eindruck habe er auch bei anderen Mandatsträgern. Man dürfe, betonte Neubüser, sehr wohl auch mal unterschiedlicher Meinung sein. Was Gardelegens Stadtrat – durchaus gegenüber Gremien in anderen Städten – ausmache, sei die Tatsache, dass man nie persönlich werde. „Man kann sich thematisch abgrenzen“, so der Stadtratsvorsitzende, „aber hier wird nicht ausgegrenzt“.

Und auch Mandy Schumacher betonte, dass ihr das Bürgermeisterinnenamt und die Arbeit mit dem Stadtrat Erfüllung bringe: „Es macht mir unglaublich viel Spaß, mit ihnen zusammenzuarbeiten.“ Man gehe „nie persönlich beleidigend“ miteinander um, sondern versuche, stets konstruktiv nach Lösungen zu suchen.

Mandy Schumacher gewann die Bürgermeisterwahl am 6. März mit 84,94 Prozent der abgegebenen Stimmen. Nur die AfD hatte mit Simon Lansmann einen weiteren Bewerber gegen die SPD-Frau ins Rennen geschickt. Ihre zweite Amtszeit beginnt am 6. Juli.

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