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Mandy Schumacher: 2029 ist „definitiv Schluss“

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Von: Stefan Schmid

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Mann und Frau bei Vereidigung
Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Schumacher tritt nicht zu einer dritten Amtszeit an. © Stefan Schmidt

Mandy Schumacher, Gardelegens Bürgermeisterin, wird nach Ablauf ihrer jetzigen Amtszeit nicht wieder kandidieren.

Gardelegen – Im März ist Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Schumacher für weitere sieben Jahre in ihrem Amt als Stadtoberhaupt bestätigt worden. Damit befindet sie sich derzeit in ihrer zweiten Amtszeit, die bis zum Jahr 2029 dauern wird. Und danach? „Dann ist für mich Schluss“, betont sie im Gespräch mit der Altmark-Zeitung. Soll heißen: Nach dem Ende ihrer zweiten Amtszeit wird die heute 47-Jährige nicht mehr wieder antreten.

Ihre Begründung: „Das Bürgermeisteramt ist ein Beruf, bei dem man sich nicht einrichten darf.“ Man müsse immer auch neue Ideen entwickeln. „Nicht, dass es mir derzeit daran mangelt oder in absehbarer Zeit mangeln wird“, erklärt sie. Aber zu viel Routine schade dem Amt und damit auch der Stadt, glaubt Mandy Schumacher. Sie habe am Beispiel anderer Bürgermeister erlebt, dass eine zu lange Amtszeit auch Nachteile mit sich bringen würde. Deshalb hält sie es für richtig, nach dann 14 Jahren nicht mehr wieder anzutreten.

Und danach? „Darüber mache ich mir noch keine Gedanken“, sagt Mandy Schumacher. Fest stehe für sie aber: „Als Rechtsanwältin werde ich nicht mehr arbeiten, dafür bin ich schon zu lange raus.“ Vor 2015, als Mandy Schumacher Bürgermeisterin wurde, war sie im Gardelegener Rathaus als Wirtschaftsförderin tätig und davor als Rechtsanwältin.

Und noch etwas schließt Mandy Schumacher für die Zeit nach ihrer Bürgermeistertätigkeit aus: ein Mandat im Bundes- oder Landtag. „Mein Opa hat immer gesagt: Man muss wissen, wo man herkommt.“ Und sie, aufgewachsen in Hottendorf, sei eben Gardelegenerin. Hinzu käme: In einem Parlament wäre sie eine unter vielen, während sie aktuell als Stadtoberhaupt auch Entscheidungen treffen könne.

Sie mache sich aber beruflich nach ihrer Bürgermeistertätigkeit keine Sorgen. „Angesichts der Lage auf dem Arbeitsmarkt mache ich mir da überhaupt keine Sorgen“, schätzt Mandy Schumacher ein.

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