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Gardelegener Wasserverband plant Investitionen in Höhe von 1,3 Millionen Euro

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Von: Ina Tschakyrow

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Straße und Auto
In der Straße der Opfer des Faschismus in Gardelegen plant der Wasserverband eine Maßnahme. © Ina Tschakyrow

Über 1,3 Millionen Euro plant der Gardelegener Wasserverband für Investitionen im Bereich des Schmutzwassers ein.

Gardelegen – Das meiste Geld, insgesamt 800.000 Euro, soll für die Sanierung von Schmutzwasserkanälen in Kalbe (Bericht folgt) und in Gardelegen an der Straße der Opfer des Faschismus für den Ersatzneubau von Schmutzwasserhausanschlüssen verwendet werden. Diese werden an der Straße der Opfer des Faschismus im Bereich zwischen dem Friedensweg und der Mozartstraße erneuert. Die Maßnahme wird gemeinsam mit der Hansestadt Gardelegen durchgeführt. Die Kosten belaufen sich auf 100.000 Euro. Weiterhin sind 100.000 Euro für die Erneuerung von Kläranlagen eingeplant. 70.000 Euro sollen für die Sanierung von Pumpwerken verwendet werden. Für das Hauptpumpwerk in Kalbe ist geplant, ein neues stationäres Notstromaggregat zu kaufen. Die Kosten belaufen sich auf 60.000 Euro. Für weiteres Erneuern von Schmutzwasserhausanschlüssen sind 50.000 Euro eingeplant. 40.000 Euro sollen für den Neukauf von Fahrzeugen verwendet werden. Zudem soll ein mobiles Notstromaggregat mit einer 125 kVA-Leistung angeschafft werden. Das kostet 55.000 Euro. Wie Karsten Scholz erläuterte, habe das bisherige Notstromaggregat nur eine Leistung bis 8 kVA. Dieses mobile Notstromaggregat soll eingesetzt werden, falls es zum Stromausfall kommt. Es soll dann für die Kläranlage in Mieste sowie für Solpke und Miesterhorst genutzt werden. Diese Anlagen seien auf Stromversorgung angewiesen, da dort mit Unterdruck gearbeitet wird. So werde die Entwässerung der Hausanschlüsse gewährleistet, erklärte der Technische Leiter.

Für IT-Maßnahmen für den Schmutzwasserbereich, wie auch für den Trinkwasserbereich, sind 75.000 Euro eingeplant. Davon sollen ein Dokumentenmanagementsystem, eine personalwirtschaftliche Software und Ausstattung für den Besprechungsraum gekauft werden.

80.000 Euro sind für den Ersatz bzw. Neukauf von Werkzeugen, Maschinen und Kleingeräten, Online- und Labormesstechnik, Aquastopsystemen – diese werden benötigt, um eine Überlastung zu vermeiden, die durch das Beseitigen des Oberflächenwassers in der Schmutzwasserkanalisation entsteht –, GFT-Störmelde- und Fernüberwachungstechnik sowie Unvorhergesehenes eingeplant. 200.000 Euro stehen für Maßnahmen im Bereich des Schmutzwassers offen zur Verfügung. Wie auch in den Jahren zuvor, gab es meist noch Baumaßnahmen, die unerwartet durchgeführt werden mussten, erklärte Karsten Scholz.

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