Recycling-Betrieb hat bereits Fläche gekauft

Im Gardelegener Industriegebiet: Weitere Ansiedlung in Aussicht

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Im Gardelegener Industriegebiet, zwischen Eldisy (unten links) und der Umgehungsstraße, könnte sich bald ein neuer Betrieb ansiedeln.

Gardelegen – Das Industriegebiet in Gardelegen ist einer der Haupt-Wirtschaftsmotoren der Region. Dort sind seit den 1990er Jahren mehrere hundert Arbeitsplätze entstanden, vor allem bei Automobil-Zulieferbetrieben.

Seit mehreren Jahren hat sich dort aber keine Firma mehr angesiedelt, die große Zeit des Fördermittelbooms scheint vorüber.

Doch wie Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Schumacher ankündigt, könne sich dort im neuen Jahr etwas tun. „Die Chancen stehen nicht schlecht“, sagt sie im Gespräch mit der Altmark-Zeitung, „dass sich dort bald ein neuer Betrieb ansiedelt“. Die dafür nötige Fläche sei von dem Interessenten bereits gekauft, berichtet sie. Diese Fläche befindet sich südlich des Eldisy-Zulieferbetriebs, zwischen Industriegebiet und der Umgehungsstraße. Dort parken derzeit noch viele der Eldisy-Mitarbeiter. Was noch fehle, sei die Fördermittelzusage vom Land – Fördergeld, das auch andere Betriebe im Gardelegener Industriegebiet bei ihrer Ansiedlung erhalten hatten.

Bei dem potenziellen neuen Betrieb würde es sich um eine Ansiedlung aus der Recycling-Branche handeln. Möglicherweise könnten im Gardelegener Industriegebiet weitere 100 und dann ganz neue Arbeitsplätze entstehen. Die Stadt jedenfalls, so versichert Mandy Schumacher, werde alles Nötige tun und habe bereits einiges getan, um eine solche Wirtschaftsansiedlung Realität werden zu lassen.

VON STEFAN SCHMIDT

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