„Die Kunden finden es sehr gut“

Gardelegener Einzelhändler erzählen von ihren Erfahrungen in der Pandemie

Wilma  Rolletschek gehört das Geschäft „Mit Genuss“.
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Wilma Rolletschek ist die Inhaberin von „Mit Genuss“ und bietet seit der Pandemie auch einen Lieferservice an.

Wer in Gardelegen einkaufen möchte, brauch ein Termin. Die AZ hat mit verschiedenen Einzelhändlern gesprochen und nach ihren Erfahrungen gefragt.

Gardelegen – „Ich habe das Glück, aufmachen zu können“, sagt die Inhaberin von „Mit Genuss“, Wilma Rolletschek. Sie bietet in ihrem Laden an der Rudolf-Breitscheid-Straße 50 Prozent an Lebensmittel an und kann deswegen auch in der Pandemie für vier Kunden, die sich gleichzeitig in den Räumen aufhalten dürfen, öffnen. Seit der Pandemie bietet die 56-jährige Ladenbesitzerin auch einen Lieferservice an. Dort können Kunden per Telefon, WhatsApp oder E-Mail Waren aus dem Sortiment bestellen und Rolletschek liefert sie in einem Fünf-Kilometer-Radius aus. „Das wird auch super angenommen und die Kunden finden es sehr gut“, erzählt die Einzelhändlerin. Dabei werden vor allem „Geschenke für Geburtstage oder auch mein Frühstücksangebot bestellt“, zählt 56-Jährige auf. Wilma Rolletschek hat auch gemerkt, dass der Service sich herumgesprochen hat und so durch Mundpropaganda mehr Aufmerksamkeit für ihr Geschäft erhält.

„Wir sind froh, dass wir die Werkstatt haben. Wir können uns nicht beklagen“, sagt Jens Hildebrandt, dem der Fahrradladen „Zweirad-Hildebrandt“ in der Gardelegener Fußgängerzone gehört. Denn Einzelhändler, die Dienstleistungen anbieten, dürfen öffnen. „Dennoch rufen die Leute vorher an und fragen, ob sie vorbeikommen können“, ergänzt er. So machen auch viele vorher einen Termin aus. In den Laden selbst darf immer nur eine Person: „Wir halten uns an alle gesetzlichen Bestimmungen“, erklärt der 43-Jährige. Er hofft aber auch, dass es durch die Impfungen bald wieder so ist, wie es früher war.

Ebenfalls in der Fußgängerzone hat Ilona Sorychta ihr Geschäft „Schwesterherz“. Bei ihr müssen Kunden vorher anrufen oder sie schauen, ob sich gerade ein anderer Kunde im Laden befindet. „Das läuft eher schleppend“, meint die 57-Jährige. Doch die Leute, die in ihr Geschäft kommen, „wollen das Shopping-Gefühl wiederhaben.“

Daniela Köpke von „Schreiben und Spielen von A-Z“, in der Fußgängerzone, merkt an ihren Kunden auch, dass diese „einkaufsmüde sind und die Einkaufsfreude fehlt“, weil ihre Kunden bei ihr nur mit einem Termin einkaufen dürfen. Außerdem brauchen sie entweder einen negativen Corona-Test, müssen genesen sein oder bereits

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