Trotz der eisigen Temperaturen wurde am Sonnabend gefegt, gepflanzt, Müll gesammelt, Unkraut entfernt und gereinigt

In Gardelegen und Zichtau wurde geputzt

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Sabine Lorek (von links), Janine Tomnitz und Waltraud Werkmeister pflanzten Stiefmütterchen ein.

Gardelegen / Zichtau. Trotz der eisigen Temperaturen, des Windes und der dünnen Schicht Schnee trafen sich am Sonnabend in Gardelegen und Zichtau Einwohner, um die geplante Putzaktion durchzuführen.

Viele Ortsteile hatten kurzfristig aufgrund der Wetterbedingungen den Subbotnik verlegt, denn es waren vor allem Bepflanzungsarbeiten sowie Reinigungs- und Aufräumarbeiten im Freien geplant.

Walter Thürer (von links), Fred Odewald und Maik Schumacher schaufelten gemeinsam die Blumenerde in die Kübel auf dem Rathausplatz.

In Gardelegen wurden trotz der Minustemperaturen auf dem Rathausplatz gelbe, violette und weiße Stiefmütterchen in Blumenkübel gepflanzt. Außerdem wurden dort die Baumscheiben gereinigt. Neben den Einwohnern waren auch Bürgermeisterin Mandy Zepig und Mitarbeiter der Stadtverwaltung wie Gabriela Winkelmann und Dagmar Bauer dabei. „Eigentlich wollten wir auch noch die Bänke schleifen und streichen“, so Dagmar Bauer, „doch das machen wir dann bei einem anderen Arbeitseinsatz, wenn das Wetter besser ist.“ 

Die Ernst-Thälmann-Straße wurde von Einwohnern gefegt und der Müll sowie das Laub wurden eingesammelt. Am Salzwedeler Tor – die Arbeiten organisierte die Gartenakademie – wurden ebenfalls Blumenkübel aufgestellt, es wurde gefegt und der Innenhof sowie die Mauern von Unkraut befreit. Außerdem wurde das Laub aus den Schießscharten von den anwesenden Helfern entfernt. Diese reinigten auch den Wasserlauf. Während der Putz-Aktion wurde auch der Dachboden des Salzwedeler Tores gefegt.

In Zichtau putzten Rita Schramm (v. l.), Ingeborg Peltret, Martina Näfe und Lukas Kösterke.

In Zichtau trafen sich die Einwohner zum Subbotnik im Dorfgemeinschaftshaus, um „einen Frühjahrsputz von innen“, wie Martina Näfe schmunzelte, zu machen. Denn der Teppich wurde gesaugt und Flecken entfernt. Zudem reinigten die Zichtauer auch das Mobiliar. „Das Fensterputzen fällt aufgrund des Wetters aus“, bedauerte Martina Näfe. Ebenso wie das Aufräumen und Fegen des Außengeländes. „Aber das machen wir dann später“, erklärte Ortsbürgermeisterin Astrid Läsecke. Und zwar „wieder im April oder Mai, wie wir das jedes Jahr machen“, so die Ortsbürgermeisterin. Dann sollen auch die Wassertretstelle, die Heimatstube, der Grill- sowie Sportplatz sowie die Gräber auf dem Friedhof gereinigt werden.

Von Ina Tschakyrow

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