Schaden im unteren sechsstelligen Bereich / Ursache unklar

Gardelegen: Wiebecker Mühle steht in Flammen – Kiefernweg war voll gesperrt

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41 Brandschützer waren nötig, um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen.

pm/mih Gardelegen. Um 3.25 Uhr ist die Polizei informiert worden, dass es im Kiefernweg zum Brand der Wiebecker Mühle gekommen war. Es handelt sich dabei um einen zweistöckigen Backsteinbau, teilweise in Fachwerkausführung, welches zum Wohnhaus umgebaut wurde.

Bei Eintreffen der Polizeibeamten stand der Dachstuhl und Teile des Obergeschosses, insbesondere in Richtung Straße in Vollbrand.

Das Feuer wurde durch die Feuerwehren aus Gardelegen und Jävenitz gelöscht, insgesamt waren 41 Brandschützer im Einsatz. Bei der Polizei ging die Meldung ein, dass das Feuer, Restlöscharbeiten ausgenommen, um 5.30 Uhr als gelöscht galt. Nach bisherigem Ermittlungsstand kamen bei dem Brand keine Personen zu Schaden, der Bewohner des Gebäudes war nicht zu Hause.

Das Gebäude ist schwer beschädigt, die Polizei sucht nun Zeugen.

Der Dachstuhl ist insgesamt schwer beschädigt und teilweise eingestürzt, gleiches trifft für das Obergeschoss an der Straßenseite zu. Weil das Gebäude weiterhin teilweise einsturzgefährdet ist, musste der vorbeiführende Kiefernweg voll gesperrt werden. Das Ordnungsamt der Stadt Gardelegen ist einbezogen worden und Mitarbeiter waren vor Ort. Eine Straßensperrung, mindestens halbseitig, wird so lange aufrechterhalten, bis eine Gefährdung des vorbeifließenden Verkehrs ausgeschlossen werden kann.

Insgesamt wird von einem Schaden im unteren sechsstelligen Bereich ausgegangen. Die Schadenssumme kann noch nicht genau beziffert werden. Der Brandort ist polizeilich beschlagnahmt worden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die kriminaltechnischen Untersuchungen am Brandort erfolgen entsprechend der Zutrittsmöglichkeiten zum Brandobjekt, sie können sich über einen längeren Zeitraum hinziehen. Die Ermittlungen dauern an und gehen bislang in alle Richtungen.

Zeugen welche sachdienliche Hinweise zur Brandaufklärung geben können, werden gebeten, sich im Revierkommissariat Gardelegen unter Tel. (03907) 724-0 zu melden. Es ist insbesondere auch von polizeilichem Interesse zu erfahren, wann und wo genau der erste Feuerschein, möglicherweise auch nur wahrgenommen als Lichtschein im Gebäude, gesehen worden ist.

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