Große Sprünge künftig kostenlos

Gardelegen: Städtische Hüpfburg kann für Feste im Stadtgebiet ausgeliehen werden

+
Die städtische Hüpfburg kann für Veranstaltungen, die vom Ortschaftsrat oder der Feuerwehr organisiert werden, kostenlos genutzt werden.

Gardelegen – Wer ein Dorffest feiert, der will auch die Kinder des Ortes bespaßen. Eine Allzweckwaffe ist da die gute alte Hüpfburg. Wird sie aufgeblasen und aufgestellt, klettern Mädchen und Jungen in Windeseile hinein, um sich dort auszutoben.

Die Stadt Gardelegen besitzt eine solche Hüpfburg. Sie wird beispielsweise aufgestellt, wenn eine Kita ein Fest feiert.

Ob nun Kita-Jubiläum, Frühlings- oder Sommerfest: Auf Antrag kann diese Hüpfburg in diesen Einrichtungen genutzt werden. Und das kostenlos, „denn es sind ja unsere eigenen städtischen Einrichtungen“, sagt Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Schumacher.

Anders verhielt es sich bisher bei Dorffesten und ähnlichen Festivitäten innerhalb des Gardelegener Stadtgebietes. Die Hüpfburg musste dann bezahlt werden. Das entfällt ab sofort. Während einer der jüngsten Ortsbürgermeister-Beratungsrunden kam dieses Thema zur Sprache. Und seitdem gilt die Regelung: Hüpfburgen kosten nichts, wenn die Feierlichkeiten vom Ortschaftsrat oder von der Ortsfeuerwehr organisiert werden.

Für Dorffeste oder Feuerwehr-Jubiläen, aber auch für das Maibaum-Aufstellen, das in der Regel von den Brandschützern organisiert wird, kann also die städtische Hüpfburg ausgeliehen werden. Und das kostenlos. Es gibt jedoch eine Ausnahme: Wenn städtische Mitarbeiter das Konstrukt an den Ort des Geschehens bringen und auch aufbauen sollen, dann muss dieser Dienst bezahlt werden. Eine solche Hüpfburg könne aber ohne große Vorkenntnisse auch von den Verantwortlichen vor Ort aufgestellt werden, erläutert Mandy Schumacher.

Und: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Soll heißen: Es gibt eben nur diese eine städtische Hüpfburg. Gibt es mehrere parallel stattfindende Veranstaltungen – was an Wochenenden im Sommer öfter mal vorkommt – dann bekommt derjenige den Zuschlag, der sich zuerst gemeldet hat.

VON STEFAN SCHMIDT

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare