Wer hier mit dem Drahtesel fährt, für den wird es regelmäßig eng

Gardelegen: Die Stadt der Fahrrad-Hindernisse

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Am Fußgängerüberweg der Schillerstraße ist für Radfahrer kaum noch Platz.

Gardelegen – Eines vorweg: In und um Gardelegen lässt sich sehr gut radfahren. Es gibt gut ausgebaute Radwege, es gibt Ländliche Wege, die regelmäßig von Fahrradfahrern genutzt werden. Es gibt aber auch Engpässe und Ärgernisse, die es für Autofahrer so nicht gibt.

Und wenn, dann würde eine Protestwelle losgetreten werden.

An mehreren Stellen im Gardelegener Stadtgebiet behindern Verkehrsschilder die Rad- und Gehwege. Teilweise stehen diese Schilder inmitten der Wege.

Sehr eng ist es für Radfahrer auch am Krankenhaus-Kreisel.

Wie an der Schillerstraße. Wer in Richtung Post-Kreuzung rechtsseitig unterwegs ist, der muss am Fußgängerüberweg fast schon balancieren, so sehr engen der Pfosten für das Überwegsschild sowie die Säule für das über der Straße hängende Zebrastreifenschild die Radfahrer ein. Dass der Radweg kurz danach ohnehin abrupt endet und Nutzer direkt auf die Kreuzung zur Straße der Freundschaft geleitet werden, ist da nur ein weiteres Ärgernis, das seit vielen Jahren Radfahrer wie Fußgänger gleichermaßen stört.

Am Polizei-Kreisel wird es an der Abbiegung auf die Gifhorner Straße für Radfahrer sehr eng.

Am Krankenhaus-Kreisel stehen ebenfalls mehrere Verkehrsschilder mitten auf den Geh- und Radwegen. Und das auch noch im Kurvenbereich direkt am Kreisverkehr, was ein zusätzliches Gefahrenpotenzial darstellt. Ähnlich verhält es sich am Polizei-Kreisel an der Bismarker Straße. Dort stehen seit mehreren Wochen auch noch Warnschilder, die auf eine überflutete Fahrbahn hinweisen – ohne dass auch nur ein einziger Tropfen auf dem Asphalt zu erkennen ist.

VON STEFAN SCHMIDT

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