Neue Funktechnik

Gardelegen: 26 Ortsfeuerwehren und vier Löschgruppen erhalten Handfunksprechgeräte

134 neue Handsprechfunkgeräte sind ab 2020 bei den Ortsfeuerwehren der Hansestadt Gardelegen im Einsatz.
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134 neue Handsprechfunkgeräte sind ab 2020 bei den Ortsfeuerwehren der Hansestadt Gardelegen im Einsatz.

Gardelegen – Ab diesem Frühjahr werden die Ortsfeuerwehren der Einheitsgemeinde mit neuen Handfunksprechgeräten ausgestattet, teilt Stadtwehrleiter Sven Rasch mit.

Für die 26 Ortsfeuerwehren und vier Löschgruppen wurden insgesamt 134 Handfunksprechgeräte angeschafft, die auch bereits geliefert werden konnten. Somit werden die Funkgeräte erneuert, die seit 2009, also seit mehr als zehn Jahren, im Einsatz sind, als die Umstellung auf Digitalfunk stattfand.

Die Hansestadt Gardelegen hatte für diese Investition im vergangenen Jahr 105 000 Euro in ihren Haushalt eingestellt sowie die gleiche Summe nochmal für dieses Jahr. Damit ergeben sich geplante Ausgaben von insgesamt 210 000 Euro. Ein Gerät kostet mit Zubehör, Software und Lizenz 800 Euro, teilt Sven Rasch weiter mit. Die Hälfte der Kosten übernimmt das Land Sachsen-Anhalt, 2019 insgesamt eine Summe von 50 400 Euro Fördermittel.

In dieser Woche haben die Gerätewarte der Feuerwehren begonnen, die Ladeerhaltungsgeräte für die Handsprechfunkgeräte zu installieren, sodass diese dann in diesem Frühjahr einsatzbereit sind.

In diesen Jahr werde die Modernisierung der Feuerwehrtechnik fortgesetzt, informiert Stadtwehrleiter Sven Rasch. Dann werden die Sprechgarnituren und Displays auf insgesamt 56 Fahrzeugen der Feuerwehr ausgetauscht. Die bisherigen Geräte können spätestens ab Ende diesen Jahres aus technischen Gründen nicht mehr genutzt werden.

In diesem Jahr sollen zudem drei Fahrzeuge angeschafft werden, zwei davon neu, eins gebraucht, informiert Sven Rasch weiter. Die Kosten hierfür belaufen sich auf insgesamt etwa 800 000 Euro. Investiert wird in diesem Jahr wahrscheinlich auch in die Gerätehäuser in der Einheitsgemeinde. Die Planungen und Vorbereitungen für neue Feuerwehrgerätehäuser in Estedt und Solpke werden erarbeitet.

VON INA TSCHAKYROW

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