Die Bauarbeiter rücken bald an

Gardelegen: Neues Domizil des Ambulanten Hospizdienstes soll Anfang 2020 fertig sein

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In der ersten Etage an der Ecke Ernst-Thälmann-Straße / Aschberg entsteht ab der nächsten Woche ein Schulungsraum.

Gardelegen – In der nächsten Woche soll es losgehen. Dann sollen die ersten Bauarbeiter vor Ort sein. „Dann geht es los“, freut sich Ulrich Paulsen.

Der Geschäftsführer des Ambulanten Hospizdienstes steht mit den beiden hauptamtlichen Mitarbeitern Thomas Rehbein und Kathleen Tanger im Erdgeschoss der neuen Räume des Hospizdienstes.

Blick auf die Baupläne: Ulrich Paulsen (von links), Thomas Rehbein und Kathleen Tanger freuen sich auf die neuen Räume des Ambulanten Hospizdienstes.

Sie befinden sich an der Ecke Ernst-Thälmann-Straße / Aschberg in der Gardelegener Fußgängerzone im ehemaligen Pulsack-Geschenkartikelgeschäft. Auf zwei Etagen wird der Hospizdienst dort wohl ab Anfang 2020 arbeiten. So sieht es der momentane Zeitplan vor. Die Hälfte der Kosten von rund 160 000 Euro, nämlich 80 000 Euro, wird über Spenden finanziert. „Noch fehlen uns 12 000 Euro“, sagt Ulrich Paulsen. Er ist aber optimistisch, dass die Lücke geschlossen werden kann.

Künftig gibt es einen rollstuhlgerechten Eingang. Im Erdgeschoss gibt es ein Büro, ein zweites direkt darüber, wohin es über das Treppenhaus geht. Unten wird ein Gruppenraum eingerichtet, gleich daneben gibt es eine Küchenzeile. Und im Obergeschoss ist Platz für einen Schulungsraum. Im neuen Hospiz-Domizil wird dann auch immer das Trauercafé stattfinden, das derzeit an wechselnden Orten abgehalten wird. „Wenn alles eingerichtet ist“, kündigt Ulrich Paulsen an, „haben wir vor, einen Tag der offenen Tür anzubieten“.

VON STEFAN SCHMIDT

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