Katzen mit Chip: Stadt plant Erlass für Freigänger

In Gardelegen gibt es ein Problem mit Katzen

Gardelegen – In Gardelegen gibt es ein Problem mit Katzen. Vor allem mit den freilaufenden Vierbeinern, die immer wieder kastriert werden müssen.

„Hier gibt es Katzenfreunde, die die Katzen überall anfüttern“, erklärte Bürgermeisterin Mandy Schumacher bei der Ortsbürgermeisterrunde am vergangenen Mittwoch. In Gardelegen gibt es fünf bis sechs Stellen, wo die Vierbeiner gefüttert werden und sich viele Katzen aufhalten, so Stadtmitarbeiterin Isolde Niebuhr. Viele sind nicht kastriert und vermehren sich. Deswegen soll es nun einen Erlass geben, der regelt, dass jede Katze, die ein Freigänger ist, gechipt werden soll und damit auch registriert. Somit gibt es keine unerwünschten Kastrationen mehr von der Stadt. Der Besitzer jeder freilaufenden Katze kann so ermittelt werden und es gibt keinen Ärger mehr, wenn die Stadt Katzen kastriert, die aber eigentlich nicht kastriert werden sollen. Der Erlass wird derzeit noch erarbeitet. Über diesen soll der Stadtrat dann entscheiden. it

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