Es fehlt eine knappe Million

Gardelegen: Gewerbesteuer-Rückgang wegen der Folgen der Corona-Pandemie

Viele Betriebe – auch aus dem Gardelegener Industrie- und Gewerbegebiet – haben wegen der Corona-Auswirkungen die Stundung der Gewerbesteuer beantragt.
+
Viele Betriebe – auch aus dem Gardelegener Industrie- und Gewerbegebiet – haben wegen der Corona-Auswirkungen die Stundung der Gewerbesteuer beantragt.dt

Gardelegen – Aktuell hat sich die Lage etwas entspannt. „Uns fehlen knapp eine Million Euro an Gewerbesteuern“, listet Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Schumacher auf.

In Zeiten des Lockdowns wegen der Corona-Pandemie waren es zwischenzeitlich rund 1,4 Millionen Euro, die dem Stadtsäckel fehlten. Weil etliche Firmen eine Stundung ihrer Gewerbesteuern beantragt hatten und vielfach auch auf Kurzarbeit heruntergefahren wurde.

Die Talsohle mag durchschritten sein. Aber vorbei ist der finanzielle Engpass möglicherweise noch nicht. Darauf weist die Bürgermeisterin hin: „Entscheidend ist nicht die momentane Lage. Entscheidend ist, wie die wirtschaftliche Entwicklung in den nächsten Jahren verlaufen wird.“ Soll heißen: Für den derzeit in Planung befindlichen Doppelhaushalt der Jahre 2021 und 2022 hofft sie, dass eventuelle Steuerausfälle „vom Bund kompensiert werden“, die Kommune also zusätzliches Geld erhält. Auswirkungen auf den aktuellen Haushalt hat der Rückgang der Gewerbesteuer nicht. VON STEFAN SCHMIDT

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare