Zweiter Ausschreibungsversuch

Gardelegen: Erneuter Anlauf für den Klingberg

Der Klingberg in der Gardelegener Altstadt soll saniert werden. Es handelt sich um eine Gemeinschaftsmaßnahme von Stadt und Wasserverband. Im ersten Anlauf waren die eingereichten Angebote deutlich zu teuer.
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Der Klingberg in der Gardelegener Altstadt soll saniert werden. Es handelt sich um eine Gemeinschaftsmaßnahme von Stadt und Wasserverband. Im ersten Anlauf waren die eingereichten Angebote deutlich zu teuer.

Gardelegen – Beim Vorhaben, den Klingberg, eine Anliegerstraße in der Gardelegener Altstadt, zu sanieren, unternehmen die Stadt und der Wasserverband einen erneuten Vorstoß.

Das berichtete der Technische Leiter beim Gardelegener Wasserverband, Karsten Scholz, während der jüngsten Verbandsversammlung.

Bereits im vergangenen Jahr war eine gemeinsame Ausschreibung geplant und fand auch statt. Die eingegangenen Angebote überstiegen die veranschlagten Kosten jedoch erheblich, so dass Stadt und Wasserverband von einem Bau Abstand nahmen. Damals lag das preiswerteste Angebot für die Erneuerung des Schmutzwasserkanals bei mehr als 188 000 Euro und damit 73 Prozent höher als veranschlagt. Und auch die Stadt hätte für die Sanierung des Straßenkörpers etwa 40 Prozent mehr Geld ausgeben müssen als im Haushalt eingeplant.

Wie Karsten Scholz erläuterte, wolle man nun in den Wintermonaten erneut ausschreiben. In der Hoffnung, dass es diesmal moderatere Baupreise geben wird. Bei der vom Wasserverband geführten Baumaßnahme im Klingberg handelt es sich auf einer Länge von 185 Metern um 31 Hausanschlüsse, die neu gelegt werden müssten.  sts

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