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100 Hortkinder und noch zu klein

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Von: Stefan Schmidt

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Mann erklärt Plan
Architekt Ingolf Fietz stellte die Anbaupläne vor. © Stefan Schmidt

Der Hort in Mieste benötigt einen Anbau.

Mieste – Das Hortgebäude in Mieste soll einen Anbau erhalten. Mit diesem Thema beschäftigten sich am Montagabend der Bauausschuss und tags darauf der Sozial- und Schulausschuss. Beide Gremien tagten im Gardelegener Rathaussaal.

Architekt Ingolf Fietz aus Aken stellte im Bauausschuss das Projekt vor. Demnach würde man Platz für bis zu 35 weitere Hortkinder schaffen, indem der vorhandene Bau einen Anbau erhält. Dieser soll eingeschossig in Richtung des Parkplatzes entstehen. Bestandteil dieses zusätzlichen Gebäudes soll auch eine Faltwand werden, damit es die Möglichkeit gibt, einen großen Raum nutzen zu können. Wie der Planer betonte, habe man mit dem Hortleiter und weiteren Mitarbeitern über die Anbaupläne gesprochen und deren Ideen mit eingearbeitet. Die neuen Räume sollen „lichtdurchflutet“ werden.

Wie Susan Schulz, in der Gardelegener Stadtverwaltung für Kitas, Grundschulen und Jugendarbeit zuständig, im tags darauf tagenden Sozial- und Schulausschuss erläuterte, sei der jetzige Hort in Mieste mittlerweile zu klein. Die 100 Hortplätze seien voll belegt. Für das neue Schuljahr gebe es bereits 117 Anmeldungen, sodass auch auf den Hort im benachbarten Solpke ausgewichen werden müsse. Dort, in Solpke, gebe es noch freie Kapazitäten.

Die Kostzenschätzung von 680.000 Euro sei erstmal nur ein Ansatz, erläuterte der Planer. Er wisse sehr wohl, erklärte er im Bauausschuss, dass künftige Kosten derzeit wegen der stetig steigenden Preise kaum einzuschätzen seien. „Aber ich kann ja nicht komplett ohne Zahlen arbeiten“, so Ingolf Fietz. Konkretere Kostenangaben gebe es erst, wenn es an die Ausschreibungen gehe. Aber so weit ist das Projekt noch nicht. Wie Susan Schulz am Dienstag anmerkte, gebe es vor allem im Raum Mieste viele junge Familien, die neu hinzugezogen seien. Und es gebe Anfragen von ehemaligen Altmärkern, die derzeit noch in Süddeutschland leben, aber wieder zurückkommen wollen.

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