Gabriela Winkelmann legte beim Sozialausschuss Auswertung des Hansefestes vor

„Für 2019 unter Lupe genommen“

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Für das Hansefest im nächsten Jahr soll es einen zentralen Parkplatz geben, damit der Gardelegener Wall nicht wieder zugeparkt wird.

Gardelegen. Das diesjährige Hansefest sei schon wieder Geschichte, denn „wir stehen schon vor dem Nächsten“, sagte Gabriela Winkelmann, zuständige Mitarbeiterin für Stadtmarketing, zu den Mitgliedern des Sozialausschusses.

Und da man „nicht mit einer rosaroten Brille“ das Hansefest im nächsten Jahr veranstalten möchte, gab es bereits eine Analyse, die Gabriela Winkelmann am Dienstagabend vorstellte.

So standen für das diesjährige Hansefest wichtige Erneuerungen und Änderungen an. Deswegen war zuvor die „Anspannung groß“. Aber die „Chemie stimmte“, so Gabriela Winkelmann, „wir waren vor, während und nach dem Hansefest ein starkes Team“. Denn erstmalig war die Stadt Veranstalter, Ausrichter war Christian Lübeck mit seiner Rostocker CL Service-Agentur, die wegen eines Zwei-Jahres-Vertrags auch 2019 das Fest mitorganisiert.

In diesem Jahr passte laut Gabriela Winkelmann alles. „Es war unser Hansefest und das wollten wir auch zeigen“. So traten viele regionale Bands auf, insgesamt etwa 32 Gruppen sowie Solisten mit 260 Akteuren in etwa 39 Aufführungen. Hinzu kamen Gäste aus der Altmark und darüber hinaus, die mit sechs Gruppen mit etwa 33 Akteuren den Besuchern neun Aufführungen zeigten. Und so gab es auf der Regionalbühne insgesamt etwa 26 Stunden, auf der Radio-Brocken-Bühne über drei Stunden, am Aschberg neun Stunden, im Lindenhofgarten sieben Stunden sowie auf der Freilichtbühne zwölf Stunden Programm. Das sei laut Gabriela Winkelmann, die an alle Beteiligten ein „großes Dankeschön“ aussprach, eine „super Leistung“.

Da man aber alles „unter die Lupe für 2019 genommen“ habe, fiel auch Einiges auf, aus dem für das nächste Hansefest gelernt werden könne und was nun nochmals geprüft wird. So soll die Plakatierung früher stattfinden, die Programmhefte eher „auf dem Markt sein“. Ebenso wird über einen Ausschank-Schluss nachgedacht, damit sich das abendliche Veranstaltungsende „gemütlicher auflösen“ kann. Ebenso müsse die Bebauung an der Nicolaistraße wegen der Sicherheit optimiert werden, denn dort wurde es zu bestimmten Zeiten sehr eng. Sehr dunkel war es hingegen auf dem Wallweg, dort soll es eventuell mehr Beleuchtung zum Fest geben. Die Zwischenreinigung der Toiletten sowie deren Ausschilderung wurden ebenso besprochen wie ein zentralerer Standort für den Sanitätsdienst und die Ausschilderung dorthin. Geprüft werden soll auch die Möglichkeit eines zentralen Parkplatzes sowie über die Informationen zu noch vorhandenen Parkplätzen. Thema war weiterhin, dass auch die verschiedenen Händler eventuell mit einem Vertrag verpflichtet werden, ihre Stellplätze zu reinigen. Denn „jeder kann um sich herum für Ordnung sorgen“, erklärte dazu Gabriela Winkelmann. Auch die eigenen Objekte, wie beispielsweise der Schulhof der Otto-Reutter-Grundschule auf dem sich das Osteuropäische Dorf befand, sollen schneller gereinigt werden.

In Bezug auf die Finanzierung wisse man nun, was „uns im kommenden Jahr erwartet“, so Gabriela Winkelmann weiter. Denn die Kosten wurden aus Konzeptionen zuvor auf 23.000 Euro berechnet, abzüglich des Zuschusses an den Ausrichter liegen diese nun bei etwa 50.500 Euro, womit das Hansefest für die Stadt um 27.000 Euro teurer wurde. Das lag unter anderem an Reparaturen, Werbungs-, Reinigungs- oder Entsorgungskosten. Gezahlt wird der Mehrbetrag aus dem Deckungskreis des Stadtmarketings. Auch das soll für das nächste Jahr berücksichtigt werden. Dann wird das Hansefest vermutlich, es sei, betonte Gabriela Winkelmann, „aber noch nicht sicher“, ein Wochenende später im September aufgrund anderer Feste, an die das Gardelegener Hansefest anschließt, stattfinden.

Von Ina Tschakyrow

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