Fortbildung der Netzwerkstelle „Schulerfolg“ im Altmarkkreis Salzwedel für Erzieher und Lehrer

Mit Freuden von Kita zur Schule

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26 Erzieher und Lehrer waren auf Einladung der Netzwerkstelle „Schulerfolg“ im Altmarkkreis Salzwedel zur Fortbildung gekommen, um gelingende Übergänge von der Kita zur Schule zu erarbeiten. 

Gardelegen. Erzieher aus den Kindertagesstätten und Horten in der Einheitsgemeinde Hansestadt Gardelegen sowie Lehrerinnen der Grundschule versammelten sich vor kurzem im LIW-Saal des Gardelegener Jugendförderungszentrums (JFZ).

Denn sie wollen künftig gemeinsam dafür sorgen, dass die Übergänge der Kita-Kinder zur Schule noch besser gelingen.

Das ist nämlich ein Anliegen der Netzwerkstelle „Schulerfolg“ im Altmarkkreis Salzwedel, die im März dieses Jahres mit der Krippe Regenbogenknirpse und der Kita Sonnenschein an einem Standort und der gegenüberliegenden Wander-Grundschule ein Modellprojekt startete, um den schon regelmäßigen Austausch der drei Einrichtungen noch zu intensivieren. Dieses wird vom Europäischen Sozialfond und dessen Programm „Schulerfolg“ sowie vom Land Sachsen-Anhalt gefördert und soll später auch für andere Einrichtungen im Altmarkkreis übernommen werden.

Projektleiterin Annemarie Schmidt (r.) konnte Professorin Anette Schmidt und Dr. Anja Schwentesius für die Fortbildung gewinnen.

Im Rahmen dieses Projektes war auch die jüngste Veranstaltung im JFZ zu sehen, erklärte Projektleiterin Annemarie Schmidt, bei der zum einen Kooperationsformen und zum anderen konstruktive Bildungsprozesse als Brücke zwischen Schule, Kita und Hort entwickelt werden sollten, und zwar anhand ganz praktischer Erfahrungen. Dafür waren Professorin Anette Schmidt und Dr. Anja Schwentesius vom Kompetenzzentrum „Frühe Bildung“ der Hochschule Magdeburg/Stendal vor Ort, die die Veranstaltung sehr begrüßten. Denn es sei wichtig, dass das an der Hochschule Erarbeitete in die Praxis komme und andersherum die Bedarfe der Kitas und Schulen die Hochschule erreichen. Sie hatten die theoretischen Grundlagen für eine mögliche Kooperation mitgebracht, die sie anhand zweier eigener Projekte erarbeitet hatten. Diese trugen sie zunächst in Kurzform vor. Und im Mittelpunkt standen dabei die Kinder als die Aktiven, die in den Kitas und Schulen auf ihrem Bildungsweg begleitet und gefördert werden. Im Anschluss teilten sich die 26 Teilnehmer in zwei Gruppen, um gemeinsam Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu erarbeiten.

Annemarie Schmidt freute sich über die hohe Anzahl der Teilnehmer, die sich zumeist über die modernen, sozialen Medien anmeldeten und vom Fortbildungsangebot per Mundpropaganda erfuhren. Das zeige den Bedarf. So soll es auch noch eine Fortbildung zum Thema verhaltensauffällige Kinder und im Frühjahr zum Thema „das Lernen lernen“ geben. Dann seien auch weitere Treffen von Kita und Grundschule geplant sowie, wenn es klappt, ein Musiktag.

Von Elke Weisbach

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