Einrichtung befindet sich ab April am nördlichen Stadtrand

Die Freizeitoase in Gardelegen zieht um

+
Die Freizeitoase in Gardelegen nutzt bis März nur den rechten Teil des Gebäudekomplexes an der Letzlinger Landstraße.

Gardelegen – Ingrid Jankowksi atmete tief durch: „Es geht für uns weiter“, erklärte die Leiterin der Freizeitoase in Gardelegen. Verbunden mit dem Zusatz: „Wenn auch in abgespeckter Form.“ 

Leiterin Ingrid Jankowski: „Wir machen weiter – wenn auch in abgespeckter Version.“

In den vergangenen Monaten war unklar, ob sich die traditionsreiche Einrichtung überhaupt noch wird halten können. Denn die Räume unmittelbar am Hopfentunnel in Gardelegen sind veraltet und entsprechen längst nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen. Die Stadt – sie ist Besitzerin der Räumlichkeiten – müsste massiv investieren, um den Standort an der Letzlinger Landstraße zu erhalten. Mit der Folge, dass die Räumlichkeiten aufgegeben werden – und lange unklar war, was mit der Freizeitoase, die viele Jahre lang den Gardelegenern als Schullandheim geläufig war, geschehen wird.

Jetzt steht fest: Die Freizeitoase zieht um. Und zwar ans andere Ende der Stadt, in Räume des Trägers der Einrichtung, des VHS-Bildungswerks. Diese Räume befinden sich „Am Lindenberg“ im Norden der Stadt, zwischen Polizeikreisel und dem Neubaugebiet Kämmereiforst gelegen. Der Umzug soll im April vollzogen sein. Bis dahin, so berichtet Ingrid Jankowski, werde am neuen Standort umgebaut und bleibe man noch am alten Standort. Allerdings nur in dem nördlichen Flachbau. Die übrigen Räume müssen aufgegeben werden. Das bedeutet auch, dass es die Holzwerkstatt ab Januar nicht mehr gibt. Auch ein Großteil der Tiere ist bereits verkauft. Dazu gehört die Freizeitoasen-eigene Schildkröte ebenso wie die Bartagame und die Fische aus dem Aquarium. All dies wird es am neuen Standort aus räumlichen Gründen wohl nicht mehr geben.

Ingrid Jankowksi erklärte während der Weihnachtsfeier in der Gardelegener Freizeitoase am Donnerstagnachmittag auch, dass die bisherigen Honorarkräfte ab Januar erstmal nicht mehr bezahlt werden können. Aber immerhin: Eine Zukunft hat die Freizeitoase nun doch. „Und das ist erstmal eine gute Nachricht für uns“, sagt die Leiterin.

VON STEFAN SCHMIDT

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare