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Fördermittel für neun Privatvorhaben in Gardelegen

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Von: Ina Tschakyrow

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Straße in Gardelegen
In der Altstadt wurden im vergangenen Jahr mehrere private Bauvorhaben mit Städtebaufördermitteln finanziell unterstützt. © Ina Tschakyrow

Neun private Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen wurden im vergangenen Jahr mit Fördermitteln finanziell in Gardelegen unterstützt. Es wurden dafür insgesamt 288.089,66 Euro bereitgestellt.

Gardelegen – Der Stadtrat hat zwei Anträgen für die Städtebauförderung bezüglich privater Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen in der Innenstadt zugestimmt. Gefördert werden die Erneuerung des Fassadenanstrichs eines Wohnhauses an der Sandstraße sowie die Neueindeckung eines Dachs in der Straße „Klingberg“. Für beide Vorhaben ist ein Förderzuschuss in Höhe von 30 Prozent möglich. Die Höhe der Förderung für die Maßnahme an der Sandstraße beträgt damit 2731 Euro und für die Maßnahme in der Straße „Klingberg“ 4050 Euro.

Im vergangenen Jahr wurden für private Baumaßnahmen, die über Städtebaufördermittel mitfinanziert wurde, insgesamt 288.089,66 Euro bereitgestellt. Es gibt drei Förderprogramme, die dafür genutzt werden können. Für die städtebauliche Erhaltungsmaßnahme „Historische Altstadt“ gab es fünf Maßnahmen, die mit 188.062,00 Euro gefördert wurden. Am Goldenen Ring und Klingberg betreffen die Maßnahmen die Sanierung von Dach, Fenster, Haustür, Fassade, an der Salzwedeler Torstraße wurde ein Gebäude umfassend saniert, an der Sandstraße wurde das Dach eines Wohnhauses saniert und an einem anderen Gebäude die Fensterläden erneuert. Über das Programm „Aktive Stadt und Ortsteilzentren ‘Lebenswerte Altstadt und Bahnhofsvorstadt’“ wurden drei Maßnahmen in Höhe von insgesamt 13.639,26 Euro gefördert. An der Oelstraße wurden an einem Haus Fenster mit Vorsatzrollo angebracht, an der Burgstraße wurde die Fassade eines Gebäudes gereinigt und saniert und am Klingberg erfolgte bei einem Haus eine Dachsanierung und die Erneuerung einer Hauseingangstür. Über das Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung „’Bertolt-Brecht-Straße/OdF-Straße’“ wurde der Rückbau des Wohnblockes an der Stendaler Straße 91 bis 93 gefördert.

Nicht alle diese Maßnahmen sind bereits abgeschlossen.

Voraussetzung für die Förderung ist, dass sich das Grundstück in einem festgelegten Gebiet der Städtebauförderung befindet sowie das Vorhaben den Sanierungs- und Erhaltungszielen des Stadtentwicklungskonzeptes entspricht.

Entsprechend Förderrichtlinien stellt die Hansestadt Gardelegen für die Erneuerung der baulichen Hülle einschließlich energetischer Sanierung 30 bis 40 Prozent der Kosten bereit. Wird nur ein einzelnes Gewerk gefördert, beträgt der Zuschuss 30 Prozent. Bei zwei und mehr Gewerken übernimmt die Hansestadt 40 Prozent der Baukosten.

Seit Aufnahme in die Städtebauförderung setzt die Hansestadt Gardelegen Pauschalzuschüsse für private Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen ein, um beispielsweise Leerstand oder bauliche Missstände zu beseitigen.

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