Grundschulen sollen alle auf ein Level gebracht werden

Fördermittel für Gardelegener Grundschulen für digitale Infrastruktur

Ein Schüler lernt mit einem Tablet.
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Die Grundschulen werden mit mobilen Endgeräten ausgestattet.
  • Ina Tschakyrow
    vonIna Tschakyrow
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Die Stadt Gardelegen hat die Zusage für Fördermittel aus dem „Digitalpakt Schule“ in Höhe von 360.000 Euro. Von dem Geld soll die digitale Infrastruktur ausgebaut werden. Finanziert werden auch mobile Endgeräte.

Gardelegen – Die Stadt hat den Bewilligungsbescheid für Fördermittel aus dem „Digitalpakt Schule“ in Höhe von 360.000 Euro erhalten, informiert Gardelegens Bürgermeisterin. „Wir freuen uns sehr darüber, weil wir so die Möglichkeit haben, unsere sechs Grundschulen, in die wir baulich regelmäßig investieren, technisch modern auszustatten, damit sie dauerhaft den Ansprüchen einer zeitgemäßen Bildung gerecht werden“, so Mandy Schumacher.

Mit dem Geld soll die digitale Infrastruktur in den sechs städtischen Grundschulen in der Einheitsgemeinde, also die „Otto Reutter“- Grundschule, die „Goethe“-Grundschule, die Grundschule „Karl-Friedrich-Wilhelm Wander“, die Miester, Letzlinger sowie Jävenitzer Grundschule, erneuert werden. Es soll die Verkabelung in den Gebäuden erneuert und W-Lan im gesamten Schulgebäude möglich werden. Einige der Grundschulen erhalten Laptops, Tablets oder digitale Tafeln.

Die größten Fördersummen für „Reutter“- und „Wander“-Grundschule

Die Miester Grundschule wurde 2014 saniert, weswegen dort die Verkabelung nicht erneuert werden muss. Für das W-Lan und Endgeräte stehen 41.700 Euro zur Verfügung. Für die Grundschule in Letzlingen, für die es derzeit Planungen für eine Sanierung gibt, sind für W-Lan und Endgeräte 40.000 Euro Fördermittel vorhanden. In der „Goethe“-Grundschule in Gardelegen müssen die Leitungen modernisiert werden, W-Lan ist ebenfalls erforderlich. Das wird mit 69.500 Euro gefördert. In der Jävenitzer Grundschule wird über ein externes Planungsbüro die Verkabelung geplant, ehe die Arbeiten in den einzelnen Klassenräumen erfolgen. Dafür sind 57.700 Euro Fördermittel vorhanden. Die größten Fördersummen gibt es für die „Otto Reutter“-Grundschule mit 76.100 Euro sowie für die „Karl-Friedrich-Wilhelm Wander“-Grundschule mit 75.800 Euro. In beiden Schulen wird die Verkabelung erneuert, weswegen umfangreiche Baumaßnahmen in den Räumen erforderlich sind.

Voraussetzung für einen Antrag für Fördermittel aus dem „Digitalpakt Schule“ war unter anderem, dass die Grundschulen ein förderwürdiges Medienbildungskonzept haben. Die Konzepte für die sechs Grundschulen hatte die Stadt in Zusammenarbeit mit den Schulleitern und externen Fachleuten im vergangenen Jahr initiiert.

Bis Ende des Jahres 2024 müssen die bewilligten Fördermittel abgerufen worden sein, sodass dann alle Grundschulen die gleiche digitale Infrastruktur haben. „Dank der Fördermittel können wir unsere sechs Schulen auf ein Level bringen“, so Mandy Schumacher.

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