Montag startet der Abriss

Fördergeld-Zusage für weitere Kasa-Bauarbeiten in Mieste-Nord liegt vor

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Der zweite Abschnitt des Kasa-Abrisses soll am Montag losgehen. Das Fördergeld vom Landesverwaltungsamt ist nach Aussage von Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Zepig zugesagt.

Mieste. Der Gardelegener Stadtrat hat letztlich zugestimmt. Auch wenn das Ja bis zum Schluss nicht endgültig sicher war. Der endgültige Abriss des Kartoffelschäl- und Abpackbetriebs (Kasa) in Mieste-Nord kann demnach vollzogen werden.

Die Zusatzkosten von 740 000 Euro – damit verdoppelt sich die Gesamt-Abrisssumme in etwa – übernimmt zum größten Teil das Land. „Das ist mittlerweile geklärt“, bestätigt Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Zepig auf Anfrage der Altmark-Zeitung. Und das bedeutet: Ab der nächsten Woche wird auch der zweite, asbestverseuchte Teil, der Areals weggeschafft. „Am Montag geht es los“, kündigt Bauamtsleiter Engelhard Behrends an. Dann sollen die Asbestteile, die im späten Frühjahr auf der Baustelle im Erdreich gefunden wurden und die zu einem Baustopp geführt hatten, der bis heute anhält, entsorgt werden,.

Die Kostenexplosion hatte für erheblichen Unmut im Stadtrat gesorgt. Und das, obwohl die Stadt von den Mehrkosten in Höhe von 740 000 Euro „nur“ 164 000 bezahlen muss: Das restliche Geld kommt als Förderanteil vom Land. Doch letztlich blieb den Kommunalpolitikern fast keine andere Wahl. Denn bei einem Nein zu den Mehrkosten wäre das Kasa-Gelände nicht nur halb abgerissen liegen geblieben. Die Stadt hätte auch das bisherige Fördergeld von rund einer halben Million Euro zurückzahlen müssen, weil, das Förderziel – der Komplett-Abriss – nicht erreicht worden wäre.

Im September soll das Kasa-Areal dann Geschichte sein. Was folgt, ist ein Jahrzehnt Ruhe und somit „Grüne Wiese“, ehe dort beispielsweise gebaut werden könnte.

Von Stefan Schmidt

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