Gardelegener Holzweg

Fördereinrichtung der Lebenshilfe feiert Richtfest

Mitarbeiter und Betreute der Lebenshilfe sowie die Planer und Mitarbeiter der beteiligten Firmen waren zum Richtfest gekommen.

GARDELEGEN - Der Rohbau steht, der Dachstuhl ist errichtet – am Mittwoch konnte am Holzweg 24 in Gardelegen Richtfest gefeiert werden.

Dort entsteht derzeit eine neue Tagesfördereinrichtung der Lebenshilfe Altmark West gGmbH mit 24 Plätzen für geistig mehrfach Schwerbehinderte, wie Geschäftsführer Hans-Peter Haase erläutert. Diese sind nicht werkstattfähig und werden zurzeit in den Fördereinrichtungen an der Schillerstraße und am Holzmarkt tagsüber dahingehend betreut, ihr individuelles Können zu erhalten und zu unterstützen. Weiterhin soll es dort künftig Angebote für Werkstattmitarbeiter geben, die kurzzeitig eine Individualbetreuung benötigen.

Geplant ist der Einzug in das neue u-förmige Gebäude, das neben einem großen Gemeinschaftsraum in der Mitte im nördlichen Anbau die Küche und die Therapieräume und im südlichen Flügel die Gruppenräume – jeweils mit Zugang nach draußen – beinhaltet, zum 1. September dieses Jahres. „Aber wir sind da nicht fanatisch“, so Haase. Auch wenn es später wird, ist es Okay, da nichts drängt. „Lieber haben wir ein qualitativ hochwertiges Haus.“ Sind die Fördereinrichtungen an der Schillerstraße und am Holzmarkt leer gezogen, werden sie für ambulant betreutes Wohnen umgebaut. Die Planungen dazu sind abgeschlossen. Das sind laut Haase zwei schöne Winterbaustellen.

Gestern ging es mit dem Richtfest einen nächsten Schritt Richtung Ziel. Dazu waren neben Haase auch weitere Mitarbeiter der Lebenshilfe, so zum Beispiel die spätere Hausleiterin Steffi Eisleben, Betreute und spätere Nutzer der Fördereinrichtung, die Planerriege mit Lutz Pfeiffer, Matthias Schlechter, Stefan Gödecke (Heizung/Sanitär) und Jörg Kulke (Elektro) sowie die Mitarbeiter der Zimmerei Meierding aus Haldensleben vor Ort.

Von Letzteren stieg dann auch Zimmereigeselle Tobias Rehwald mit Haase aufs Dach, wo der Geschäftsführer den letzten Nagel einschlagen durfte. Nach dem Richtspruch, dem Schluck aufs Wohl des Hauses und dem Zerschellen der Gläser auf dem Grund war das Haus geweiht. „Ich hoffe, dass das Haus immer Freude bereitet, für die, die es nutzen, und die, die es erbaut haben.“ Im Anschluss waren alle Gäste noch zu einem Imbiss eingeladen.

Von Elke Weisbach

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