Rundflüge mit historischen Maschinen

Flugplatzfest des Gardelegener Fliegerklubs lockte hunderte Besucher an

Begehrtes Fotomotiv: Die Antonov AN 2 ist der größte Doppeldecker der Welt und nahm mutige Besucher zu Rundflügen mit.
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Begehrtes Fotomotiv: Die Antonov AN 2 ist der größte Doppeldecker der Welt und nahm mutige Besucher zu Rundflügen mit.

Gardelegen – Mehrere hundert Besucher kamen an diesem Wochenende zum Flugplatzfest des Gardelegener Fliegerklubs auf das Gelände an der Weteritzer Landstraße. Zu sehen bekamen sie neben Segelflugzeugen auch alte Maschinen.

So den größten Doppeldecker der Welt, die Antonov AN 2, der immer wieder zu Rundflügen über das Stadtgebiet und bis hinüber zum Kalbeschen Werder abhob.

Die Besucher wie auch Pilot Enrico Günther (2. von rechts) mussten Mundschutz tragen.

Bis zu neun Personen konnten mitfliegen, mussten aber auch in der Luft, ebenso wie der Pilot, Mund- und Nasenschutz tragen. Das sei zwar „gewöhnungsbedürftig“, erklärte Antonov-Pilot Georgi Futschedshiew, aber „man gewöhnt sich irgendwann daran“. Ein weiteres Flugzeug, das die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich zog, war eine Jak 52, mit der man Motorkunstflüge machen kann. Darüber hinaus hob eine Cmelak 37 ab: ein historisches Agrarflugzeug. Bereitgestellt wurden diese Maschinen vom Motorflugverein aus Ballenstedt.

Wie Tim Koesling, der Vorsitzende des Gardelegener Fliegerklubs, erläuterte, habe man sich trotz der Corona-Auflagen dazu entschlossen, das eigentlich für den Mai vorgesehene und dann abgesagte Flugplatzfest an diesem Wochenende nachzuholen. Jeder Besucher musste sich am Eingang eintragen und auf dem Gelände mussten die Abstandsregeln eingehalten werden. VON STEFAN SCHMIDT

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