Anton Gerzenberg hinterlässt „Klangspuren“ bei Gardelegener und Letzlinger Grundschülern

Fliegende Finger in der Orangerie

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„Klassik I like it“: Die Mädchen und Jungen aus der evangelischen Grundschule Gardelegen und Letzlinger Grundschule erlebten gestern Vormittag ein tolles „Klangspuren“-Konzert im Rahmen der Altmark Festspiele.

lam Zichtau. Es war nicht nur faszinierend ihm zuzuhören, sondern auch ihm zuzusehen.

Denn Anton Gerzenberg ließ gestern Vormittag in der Orangerie auf dem Gut Zichtau seine Finger mehr als gekonnt über die Tasten des Flügels gleiten und entlockte dem Instrument die schönsten Töne – von zart und leise bis kraftvoll tönend. Dabei schien er die Welt um sich herum zu vergessen.

Was besonders beeindruckte: Er spielte ohne Noten. Einfach bravourös.

Selbstvergessener Jungpianist: Anton Gerzenberg.

Der 20-Jährige aus Hamburg begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel – zunächst unterrichtet von seiner Mutter, der renommierten Pianistin Lilya Zilberstein. Bereits mit neun Jahren erspielte er sich Preise auf nationaler Ebene. Mit elf Jahren begann sein Unterricht an der Andreas-Franke-Akademie in Hamburg und 2015 an der Universität Wien. Er ist regelmäßiger Gast verschiedener Festivals – auch mit seinem Bruder Daniel. Seit 2013 ist Anton Gerzenberg zudem erfolgreicher Stipendiat der Tonali-Akademie in Hamburg.

Mit seiner Begeisterung für klassische Musik und das Klavierspiel – unter anderem gab er von Claude Debussys „Poissons d’or“ und „L’Isle Joyeuse“ zum besten – hinterließ er gestern auf jeden Fall „Klangspuren“ bei den Mädchen und Jungen aus der evangelischen Grundschule Gardelegen und der Letzlinger Grundschule, die in Zichtau für dieses besondere Schülerkonzert unter dem Motto „Klassik I like it“ zu Gast waren. Dieses fand wieder im Rahmen der Altmark Festspiele statt, die vom Land Sachsen-Anhalt und Lotto gefördert sowie von der Stiftung Zukunft Altmark unterstützt wird.

Heute geht es in die zweite Runde. Die Grundschüler aus Salzwedel erleben in der Zichtauer Orangerie Stanislaw Kim am Violoncello und Janis Pfeifer am Klavier.

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