Flammen im Unterholz

Zwischen Solpke und Jerchel stand gestern zur Mittagszeit ein Waldstück von der Größe eines Fußballfeldes in Flammen. Acht Wehren waren im Einsatz.

Solpke - Von Stefan Schmidt. Die bis zum gestrigen Tage andauernde Trockenheit hat am gestrigen Mittag auch bei Solpke zu einem Waldbrand geführt. Im Unterholz gab es eine Rauchentwicklung mit mannshohen Flammen.

Eine Rauchsäule stieg gestern zur Mittagszeit im Weteritzer Forst, auf etwa halber Strecke zwischen den Ortschaften Solpke und Jerchel, in den strahlend blauen Himmel auf. Gegen 12.30 Uhr erfolgte die Alarmierung mehrerer Feuerwehren. Der Rauch war zwar weithin sichtbar, aber nicht einfach zu lokalisieren. Und so dauerte es mitunter etwas, ehe die Wehren am Brandherd, mitten in einem Waldstück gelegen, vorfuhren.

Vor Ort angekommen, stellten die Brandbekämpfer fest, dass ein Waldstück von der Größe eines Fußballfeldes, direkt neben einer Schonung, abbrannte. Und das etwa 400 Meter von der Ortsverbindungsstraße Solpke-Jerchel entfernt. Flammen schossen mannshoch in die Höhe, glücklicherweise herrschte aber annähernd Windstille. Schnell wurde noch Verstärkung geholt. Und so waren am Ende, per Sirene alarmiert, acht Feuerwehren im Einsatz. Neben den zuerst herbeigerufenen Brandbekämpfern aus Mieste, Solpke und Jerchel waren es noch Feuerwehrleute aus Kloster Neuendorf, Potzehne, Jävenitz und Hottendorf sowie aus Gardelegen. Die städtische Feuerwehr war parallel mit der Brandbekämpfung des Waldbrandes in Bombeck bei Salzwedel (siehe heutige Titelseite) beschäftigt, wo man morgens um kurz nach 9 Uhr, ebenfalls per Sirene, hinbeordert wurde. Und zwar zur Entlastung der teilweise übermüdeten Feuerwehrleute vor Ort, die dort bereits die ganze Nacht über im Einsatz gewesen waren.

Derzeit gilt weiterhin die höchste Waldbrand-Warnstufe in der Region. Das bedeutet: Das Betreten der Waldstücke außerhalb der Wege ist untersagt. Und natürlich auch offenes Feuer und das Herauswerfen von brennenden Zigaretten aus fahrenden Autos.

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