Fläche für Autos und Busse

An der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe entsteht ein Parkplatz

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Platz für Autos und Busse: Derzeit entsteht neben der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe ein Parkplatz für Besucher. Fotos (2): Schmidt

Gardelegen – Mit der Teil-Eröffnung des neuen Besucher-und Dokumentationszentrums im Eingangsbereich der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe im vergangenen Monat ist ein wichtiger Schritt hin zu einer modernen Gedenkstätte geschehen.

Seitdem arbeiten Gedenkstättenleiter Andreas Froese und sein Team vor Ort und nicht mehr wie zuvor im Sitz der Landes-Gedenkstättenstiftung in Magdeburg. Und auch vor Froeses Bürotür geschieht einiges.

Bei Veranstaltungen auf der Gedenkstätte herrschte bisher ein chronischer Mangel an Stellflächen.

Derzeit wird der zuvor angekündigte Parkplatz links der Zufahrtsstraße zur Gedenkstätte gebaut. Die Erdarbeiten laufen momentan. Dort wird Platz geschaffen für 15 Pkw-Stellplätze sowie für drei Bus-Parkplätze. Eigens ausgewiesene Stellflächen hat es bisher vor Ort nicht gegeben, Besucher mussten irgendwie am Rande der Zufahrt ihre Autos abstellen, meist auf unbefestigtem Grund. „Natürlich reichen diese Stellflächen nicht aus, wenn wir auf der Gedenkstätte Veranstaltungen haben“, sagt Andreas Froese.

Auch künftig müssten Besucher ihre Autos, wie schon in der Vergangenheit, am Rande der Zufahrtsstraße abstellen und mitunter mehrere hundert Meter zu Fuß gehen. Aber für Alltagsbesucher wäre der gerade entstehende Parkplatz ein großer Fortschritt. Weil nach der endgültigen Fertigstellung des Besucher- und Dokumentationszentrums sowie der Eröffnung der Dauerausstellung, was vermutlich im April geschehen wird, auch vermehrt Reisegruppen nach Gardelegen kommen werden, sind vor allem die Flächen für Reisebusse sinnvoll. Zumal es dort auch eine Rufbus-Haltestelle gibt.

VON STEFAN SCHMIDT

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