Drohnen und Wärmebildkameras bei Frapa-Plast im Einsatz

Feuerwehr-Spezialisten gefordert: Nach dem Großbrand in Gardelegen

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koe Gardelegen. Immer noch steigt ab und an Qualm auf. Der Großbrand in Gardelegen fordert weiterhin die Feuerwehr. Seit gestern sind nun Spezialisten auf dem Gelände der Firma Frapa-Plast im Einsatz. Die Brandursache ist unterdessen immer noch unklar.

Seit Samstagvormittag arbeitet die Securitas Werkfeuerwehr des Chemieparks Bitterfeld-Wolfen auf dem Gelände der Gardelegener Firma Frapa-Plast, dessen Außenlager am Mittwochabend abbrannte.

Gemeinsam mit einer Magdeburger Abrissfirma führen die Berufsfeuerwehrmänner, die auf solche Einsätze spezialisiert sind und mit Spezialfahrzeugen und technischen Hilfsmitteln wie Drohnen und Wärmebildkameras arbeiten, die letzten Löscharbeiten durch.

Aus den verkohlten Kunststoffblöcken steigt noch immer Qualm auf. Sie sind hart wie Beton und müssen per Bagger und Radlader aufgebrochen werden, damit das Innere, das noch immer brennt, gelöscht werden kann. Auf dem Gelände werden die Löscharbeiten, so schätzten es Gardelegens Stadtwehrleiter Sven Rasch und Sebastian Tschenisch, stellvertretender Leiter der Werkfeuerwehr ein, bis heute Abend laufen.

Zur Ursache und Schadenshöhe ist weiterhin noch nichts bekannt. Voraussichtlich erst am Mittwoch werden Brandermittler - darunter auch Fachleute vom Landeskriminalamt - ihre Arbeit aufnehmen.

Das Inferno forderte am Mittwoch bis zum Donnerstagmorgen den vollen Einsatz von 274 Kameraden zahlreicher Feuerwehren aus dem Altmarkkreis.

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