Zahl der Mädchen und Jungen in den Kinderfeuerwehren hält sich die Waage

Feuerwehr in Gardelegen könnte weiblicher werden

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Der weltweite Aufräumtag findet in diesem Jahr am Sonnabend, 19. September, statt.

Gardelegen – „Sehr geehrte Kameradin, liebe Kameraden. “ Mit diesen Worten begrüßte Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Schumacher die Anwesenden bei der kürzlich stattgefundenen Wehrleiter-Dienstberatung.

Nur eine einzige Frau – Kreis-Kinderfeuerwehrwartin Anja Baumann – war im Versammlungsraum des Gardelegener Feuerwehr-Gerätehauses zugegen. Soll heißen: Die allermeisten Verantwortungsträger in den örtlichen Feuerwehren sind männlich.

Anja Baumann ist Kreis-Kinderfeuerwehrwartin. Aktuell gibt es neun Kinderfeuerwehren im Stadtgebiet.

Dies könnte sich in einigen Jahren aber ändern. Denn Anja Baumann listete auf, dass es in den neun Kinderfeuerwehren des Gardelegener Stadtgebietes insgesamt 142 Mitglieder gebe. Genau die Hälfte davon, nämlich 71, ist weiblich. „Das macht uns Hoffnung“, interpretierte Mandy Schumacher diese Zahlen.

Die Zahl jener, die in den Kinderfeuerwehren anfangen, sich für die Arbeit der Brandschützer zu interessieren, steigt seit Jahren kontinuierlich an. Zumal der „World Cleanup Day“ vom vergangenen September das Umweltbewusstsein bei den Kleinen geschärft habe.

Auch bei den Jugendfeuerwehren sei ein positiver Trend zu verzeichnen, merkte Kreis-Jugendfeuerwehrwart Alexander Mattheis an. Er freut sich außerdem, dass die Nachwuchsabteilungen immer besser in die Feuerwehren integriert würden. „Das Miteinander wird immer besser“, bilanzierte er. In den Jugendfeuerwehren des Stadtgebietes sind derzeit 132 Mädchen und Jungen aktiv.

VON STEFAN SCHMIDT

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