Salzwedel seit Jahren ohne erlaubten Rutschspaß

Wintervergnügen in Gardelegen: Feuerwehr flutet für Eisbahn

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Etwa kniehoch steht seit gestern das Wasser im Bürgerpark, das zu einer Eisfläche gefrieren soll.

sts / cz Gardelegen. In den nächsten Tagen soll es sibirisch-kalt werden. Dauerfrost mit nächtlichen zweistelligen Minustemperaturen soll dafür sorgen, dass eine seit gestern präparierte Attraktion im Gardelegener Bürgerpark für die Allgemeinheit nutzbar wird.

Mitglieder der Gardelegener Feuerwehr haben aus Hydranten Wasser auf eine etwa 50 mal 20 Meter große Fläche spülen lassen und diese Fläche etwa kniehoch geflutet. 

Die Gardelegener Feuerwehr flutete am gestrigen Vormittag und auch schon am Donnerstagabend eine etwa 50 mal 20 Meter große Fläche im Bürgerpark, aus der eine Eisbahn entstehen soll.

Väterchen Frost soll nun für eine Eisfläche sorgen, die aber derzeit noch nicht genutzt werden kann. „Frühestens ab Sonntag“, so schätzt Ordnungsamts-Mitarbeiter Florian Kauer, also nach zwei kalten Winternächten, könnte die Fläche betreten werden. Und: Wer das tue, mache dies ausdrücklich auf eigene Gefahr. Bei zu frühem Betreten könnte die Eisfläche im Bürgerpark zusammenbrechen, warnt Florian Kauer.

Während in Gardelegen die Frosttemperaturen genutzt werden, um Bewegungsfans etwas Abwechslung zu bieten, gibt es dies in der größten Stadt des Altmarkkreises nicht. Versuche, eine Eisbahn in Salzwedel zu organisieren, scheiterten in den vergangenen Jahren immer wieder. Eine Begründung: Die Kosten. Was in der Baumkuchenstadt nicht klappt, bekommen andere Orte in der Nachbarschaft mit Initiative und Engagement hin.

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