Details zur Teilsanierung der Sporthalle in Solpke vorgestellt / Mehrwöchige Sperrung wird nötig

Fensterband und Wärmedämmung

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Der mittlere Eingang bleibt bestehen, die dreifache Fensterfront wird auf nur noch die oberste Ebene reduziert.

Solpke. „Wir sind Kummer gewohnt. “ Sven Grothe, Mitglied des Solpker Ortschaftsrates und quasi „Bau-Beauftragter“ des Gremiums, sieht das, was auf Solpke und den Sportverein in diesem Jahr zukommt, gelassen. Denn die Nordfassade der Sporthalle soll saniert werden.

Darüber informierten Bauamts-Mitarbeiterin Petra Külper und Planer Matthias Lofing den Ortschaftsrat, der am Dienstagabend tagte.

Planer Matthias Lofing und Bauamts-Mitarbeiterin Petra Külper informierten über die Fassadensanierung, die in diesem Jahr an der Sporthalle in Solpke vorgenommen werden soll.

Konkret: Für 112.000 Euro, davon 100.000 Euro Fördergeld, soll die Glasfront, die auf drei Ebenen vorhanden ist, gegen ein Fensterband aus Glas ausgetauscht werde – dann nur noch auf der obersten Ebene. Dazu kommt eine zwölf Zentimeter dicke Wärmedämmung und ein neuer Außenputz. Laut Lofing muss die Maßnahme bis Ende August fertig sein. Denn nur bis dahin gibt es die 90-prozentige Förderung für die Halle, die erst vor gut einem Jahr nach dreijähriger Schließung wegen Dachschäden nutzbar ist. Die restlichen zehn Prozent der Bausumme übernimmt die Stadt Gardelegen.

Hörten sich die Ausführungen interessiert an: Solpkes Ortsbürgermeisterin Bärbel Goecke und der „Bau-Beauftragte“ im Rat, Sven Grothe.

Der „Kummer“ für dieses Jahr hält sich laut Matthias Lofing in Grenzen. Genauer: Etwa sechs Wochen, so schätzt er, müsste die Halle gesperrt werden, vermutlich im Frühling oder Frühsommer. Den Bau während der Schulferien zu realisieren, hält er für unwahrscheinlich. Denn die Ferienzeit ist meist für Baumaßnahmen an Schulen und Kitas reserviert, „das ist dann eine Frage der Kapazität der Firmen“.

Nach der Fassadensanierung wird es nur noch einen Eingang von der Nordseite aus geben. Und zwar den in der Mitte. Die andere Tür dient künftig ausschließlich als Fluchtweg und ist nur von innen zu öffnen.

Von Stefan Schmidt

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