Jahreshauptversammlung / 116 Einsätze

Fast jeder vierte Einsatz der Gardelegener Ortsfeuerwehr: Fehlalarm

+
Hendrik Lehmann, der Leiter der Gardelegener Ortsfeuerwehr, listete auf, dass es im vergangenen Jahr 116 Einsätze gegeben hatte. Annähernd jeder vierte Einsatz sei aber ein Fehlalarm gewesen, kritisierte er.

Gardelegen – „Die großen roten Autos fahren ohne Euch nicht los. “ Hendrik Lehmann, Gardelegens Ortswehrleiter, hob während der Jahreshauptversammlung die aktiven Einsatzkräfte seiner Wehr hervor.

Im Versammlungsraum des Gardelegener Feuerwehr-Gerätehauses listete er am Sonnabend auf, dass es im vergangenen Jahr insgesamt 116 Einsätze gegeben habe.

Darunter waren 46 technische Hilfeleistungen und 43 Brände – der größte im Februar beim Feuer in der Wiebecker Mühle. Gestiegen sei 2019 die Zahl der Fehlalarme. Es waren 26 und somit fast jeder vierte Einsatz. Darunter waren auch 17 fehlerhafte Auslöser von Brandmeldern. Diese Fehlalarmierungen hätten „ein fast unerträgliches Maß“ erreicht, erklärte der Wehrleiter.

Aktuell gehören 107 Mitglieder der Gardelegener Feuerwehr an. Unter ihnen sind 61 Aktive – 13 Frauen und 47 Männer. Das Durchschnittsalter jener Feuerwehrleute, die zu Einsätzen rausfahren, liegt bei 34 Jahren. In der Gardelegener Jugendfeuerwehr sind 22 Mitglieder gemeldet, sieben Mädchen und 15 Jungen. Die Kinderfeuerwehr besteht aus sieben Mädchen und acht Jungen.

Lehmanns Fazit der vergangenen sechs Jahre, die er der Gardelegener Feuerwehr vorsteht: „Es ist beeindruckend, was umgestrickt und aufgebaut worden ist.“ Im vergangenen Jahr seien nun auch endlich die Außenanlagen rund um das Gerätehaus fertig geworden, richtete er einen Dank an die fleißigen Helfer und an die Stadt. Bürgermeisterin Mandy Schumacher kündigte in ihrem Grußwort den Beginn der Sanierung der Umkleideräume für das kommende Jahr an. Sie seien mittlerweile zu klein.

VON STEFAN SCHMIDT

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare