In Jeggau und Eigenthum waren Fasslomstüber unterwegs und sammelten Wurst, Eier und Speck

Ins Fasslomfest mit Heischezug gestartet

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Toni Berlin sammelte Wegezoll von Autofahrern ein, die durch Jeggau fuhren – so auch von Klaus Tomann.

Jeggau. „Fasslom, Fasslom“ riefen die Fasslomstüber nachdem sie von den Jeggauern Eiern, Speck oder Wurst bekommen haben.

Denn an diesem Wochenende wird das Fasslomfest gefeiert und dafür waren Freitagnachmittag die Fasslomstüber auf Heischezug in Jeggau und Eigenthum unterwegs.

In Jeggau wird an diesem Wochenende das Fasslomfest gefeiert, deswegen waren die Fasslomstüber gestern Nachmittag auf Heischezug in Jeggau und Eigenthum.

Die Wurstgabelträger Michael Lembke und Volker Wiechmann klingelten an den Haustüren der Bewohner und fragten mit einem plattdeutschen Spruch nach den Lebensmitteln. Wurst und Speck sammelten dann Jens Gruhn sowie Steven Hintze ein, die Eier lagerten bei Benjamin Pretz und Jonas Krümmel im Korb. Außerdem waren Achim Weber und Matthias Krümmel für den Schnapskorb zuständig, Volker Wiechmann trug den Universalkorb und verantwortlich für die Hauskasse war Friedhelm Wilke. Schultenknecht Andreas Plock und die Schöffen Christian Fehse-Fohrholz und André Schmidt achteten währenddessen auf ihre Begleiter und notierten sich Strafen für Verfehlungen – beispielsweise wenn der Spruch nicht gesagt wurde.

Wurstgabelträger Michael Lembke sammelte die Wurst ein, die er von Elfriede Kampe überreicht bekam.

Doch nicht nur Lebensmittel für das am gestrigen Freitagabend stattfindende traditionelle Eierback-Essen wurden eingesammelt, sondern auch bunte Schleifen an die Fasslomstüber vergeben, die diese an ihren Hüten trugen, um am heutigen Sonnabend während des Fasslomballs den Schleifenkönig zu küren.

Maik (links) und Andy Rasch begleiteten den Heischezug durch Jeggau und Eigenthum musikalisch.

Musikalisch begleitet wurde der Heischezug von Andy Rasch an der Trommel, Maik Rasch spielte Akkordeon und Klaus Reinhard sowie Peter Wesch waren mit den Teufelsgeigen unterwegs.

Hatten schwer zu schleppen: Jonas Krümmel (links) und Jens Grahn waren Eier- und Wurstkorbträger.

Während des Heischezuges wurden vorbeifahrende Autofahrer um einen Wegezoll von Toni Berlin und Dirk Gruhn gebeten, die dann eine Quittung ins Auto gelegt bekamen, um freie Durchfahrt durch die Ortschaft zu gewähren.

Von Ina Tschakyrow

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