Neujahrsempfang in Kloster Neuendorf mit zahlreichen Danksagungen, Ausblick sowie Musik

„Etwas erschaffen, das vor Ort bleibt“

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Kloster Neuendorfs Ortsbürgermeister Andreas Höppner (rechts) bedankte sich bei vielen freiwilligen Helfern mit lobenden Worten und mit einem Blumenstrauß.

jfr Kloster Neuendorf. Zum dritten Neujahrsempfang hatten der Förderverein und der Ortschaftsrat am Sonnabend eingeladen.

Etwa 50 Einwohner erschienen im Dorfgemeinschaftshaus, um gemeinsam 2017 Revue passieren zu lassen und zu erfahren, was für dieses Jahr im Dorf geplant ist. Kulturell umrahmt wurde das Treffen von der „Klosterkapelle“, die mit Instrumentalstücken als auch Gesangsdarbietungen begeisterten.

Etwa 50 Einwohner waren am Samstagnachmittag zum Empfang in den Gemeinderaum gekommen.

Eine ganz lange Liste an Danksagungen hätte er in der Tasche, verkündete Ortsbürgermeister Andreas Höppner in seiner „Was war und wird sein“-Neujahrsrede. Denn ohne engagierte Unterstützer wären viele Veranstaltungen und Vorhaben nicht möglich gewesen. Dazu zähle der sehr gut besuchte historische Café-Nachmittag unter Leitung des Dorfchronisten Wilhelm Matthies. Dieser wird 2018 wieder stattfinden, kündigte er an. Denn es sei wichtig, „dass die Geschichte des Dorfes erhalten bleibt“.

Einen Dank richtete Höppner auch an den Sportverein und die Feuerwehr, die abwechselnd die Oster- und Herbstfeuer organisieren. Besonders hob er den Einsatz der Kameraden der Feuerwehr während des Frapaplast-Brandes Jahr in Gardelegen hervor: „Großen Dank an unsere Wehr. Sie war viele Stunden und Tage im Einsatz, das ist nicht alltäglich.“ Unter der Regie des Fördervereins wurden 2017 die lang ersehnten „Klönbänke“ aufgestellt. Drei davon stehen nun auf dem Dorfplatz, einer auf dem Spielplatz. „Danke auch an die vielen kleinen und großen Spender, die unser Förderschwein gefüttert und das mitfinanziert haben“, meinte der Ortsbürgermeister. „So konnten wir etwas Längerfristiges erschaffen, das vor Ort bleibt“, fügte er hinzu.

Mit einem Dankeschön-Blumenstrauß wurden einige Mitglieder des Fördervereins Kloster- Neuendorf überrascht. Der 2015 gegründete Verein begleitet lokale Projekte mit viel persönlicher Tatkraft und Engagement, um das lebendige Dorfleben zu mitzugestalten. Und neue Unterstützer sind gern gesehen. Dabei geht es nicht immer um Großes, „auch viele kleine Dinge bringen uns voran, mal einen Kuchen backen oder mal ein Päckchen Kaffee mitbringen, es geht nicht nur ums Geld“, erklärte Höppner. Der Förderverein wird auch dieses Jahr die Gruselshow organisieren. Schauspieler und Unterstützer für die Technik werden noch gesucht. Ebenfalls dieses Jahr wird Hand am Sportplatz angelegt, an einer Ecke jedenfalls. Der Platz, an dem die Oster- und Herbstfeuer abbrennen, soll gepflastert werden. Die Arbeiten wollen der Sportverein, die Feuerwehr und der Förderverein gemeinsam tätigen. Die Finanzierung erfolgt über Brauchtumsmittel. Aus diesen soll auch neue Medientechnik für die Klosterkirche mitfinanziert werden. Die Anträge wurden bereits gestellt, berichtete Andreas Höppner, ehe es zum gemütlichen Teil überging.

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