Förderantrag für Dorfgemeinschaftshaus wird neu gestellt

Berge: Sanierung nun doch mit Saal

Schild vor Eingangstür
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Gesperrt: Das Dorfgemeinschaftshaus in Berge
  • Stefan Schmidt
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Das Dorfgemeinschaftshaus in Berge ist seit anderthalb Jahren gesperrt.

Berge – Seit nunmehr anderthalb Jahren ist das Dorfgemeinschaftshaus in Berge gesperrt. Anlass war im Juni 2020, dass mehrere Binder in der Dachkonstruktion gebrochen waren. Seitdem hat sich bautechnisch so gut wie nichts getan. Doch wie Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Schumacher erläutert, hoffe man auf Fördergeld für die Sanierung des Gebäudes.

Ein solcher Förderantrag wird neu gestellt, nachdem der erste Antrag nicht erfolgreich war. Dieser beinhaltete den Abriss des Saals, der wegen des maroden Dachs seit Frühsommer 2020 nicht betreten und somit auch nicht genutzt werden darf. Doch das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF), aus dessen Regionalbudget das Fördergeld kommen sollte, werde diesen Antrag nicht unterstützen. Denn es gebe Unklarheiten in Grundstücksfragen, erläuterte die Bürgermeisterin.

Deshalb werde die Stadt einen neuen Antrag stellen. Und dieser sieht auch die Sanierung des Saals vor, der nun nicht mehr abgerissen werden soll. In diesem Raum hatten vor der Sperrung Sportgruppen ihre Übungsabende abgehalten, darüber hinaus fanden größere Veranstaltungen in dem etwa 100 Quadratmeter großen Raum statt. Vor dem Saal gibt es noch einen weiteren Raum, in dem der Ortschaftsrat über viele Jahre hinweg getagt hatte und in dem es bisher auch eine Ausschankmöglichkeit gab.

Hinter dem Saal befindet sich noch die Kegelbahn, die ebenfalls erhalten bleiben soll.

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