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Im Zick-Zack-Kurs durchs Gardelegener Stadtgebiet?

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Von: Stefan Schmidt

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Der Altmark-Radrundkurs führt auch durch Ackendorf, © Stefan Schmidt

Die Streckenführung des Altmark-Radrundkurses soll geändert werden.

Gardelegen – Die Streckenführung des Altmark-Radrundkurses soll geändert werden. Darüber sind sich nahezu alle Gardelegener Stadträte einig. Bisher führt die Trasse, aus Richtung Estedt kommend, um Gardelegen herum über Ackendorf, Weteritz, Ziepel, Ipse und Lindenthal bis Zienau und Kloster Neuendorf.

Die Mitglieder der drei Fachausschüsse, die in der vergangenen Woche tagten, hatten gleich fünf unterschiedliche Routenvorschläge auf dem Tisch. Die Mehrheit plädierte für einen Mix aus Stadtverwaltungsvorschlag, einer Variante der CDU/FDP-Fraktion sowie eines Vorschlags der Sozlaiausschuss-Vorsitzenden Sandra Hietel (CDU).

Demnach sollen Radtouristen von der B 71 bei Ackendorf rechts ab über den Segelflugplatz bis Weteritz geleitet werden, dann weiter über die ICE-Brücke und danach links ab durch den Wald (unbefestigt) bis Ziepel und Ipse, dort an der Dorfkirche vorbei bis zur ICE-Brücke am Ziepeler Weg, direkt nördlich davon rechts ab über die Rottweg-Verlängerung bis zum Fischerhof Gahrns, weiter den Rottweg entlang auf den Wall, dann über das Bahnhofsgelände, anschließend wieder raus aus der Stadt über Zienau bis Kloster Neuendorf – und dann noch einen Schwenk nördlich über Lindstedt und Seethen.

Eine Streckenführung, die also eher im Zick-Zack-Kurs verläuft und, sollte dieser Vorschlag Realität werden, den 500 Kilometer langen Altmark-Radrundkurs um etliche Kilometer allein im Gardelegener Stadtgebiet verlängern würde. Zaghafte Hinweise aus der Verwaltung, weniger (Kilometer) wären möglicherweise mehr, fanden bei den Mitgliedern der drei Ausschüsse kein Gehör. Zumal auch die Streckenbeschaffenheit wichtig sei, wie Bauamtsleiter Ottmar Wiesel betonte: „Am Ende muss die Trasse auch befahrbar sein“, oft mit E-Bike und Gepäck. Der Finanzausschuss votierte beispielsweise einmütig für die beschriebene Stadtverwaltungs/CDU-FDP/Hietel-Variante.

Nach einem Votum des Gardelegener Stadtrates am Montag, 21. März, hat das Landesverwaltungsamt das letzte Wort.

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