Nachwuchs-Künstlerwerkstatt im Gardelegener Schullandheim unter dem Motto „Bei den Indianern Amerikas“

Erst Schrühbrand, dann Glasurbrand

Keramikerin Beatrix Weißflog aus Halle an der Saale erklärte den Kindern im Töpferraum des Schullandheims, wie man richtig töpfert.

Gardelegen. Sie ist schon zum dritten Mal dabei. Und jedes Mal macht es Beatrix Weißflog viel Spaß, mit Kindern zu arbeiten.

Die Keramikerin aus Halle an der Saale leitet in dieser Woche die Künstlerwerkstatt im Rahmen des Ferienprogramms auf dem Gelände des Gardelegener Schullandheims. Das Spezialistenlager beschäftigt sich diesmal mit Tonarbeiten. Und das unter einem ganz bestimmten Motto: „Bei den Indianern Amerikas. “ Und so entstehen aus den flinken Händen der Mädchen und Jungen – 13 Teilnehmer machen mit – Indianergesichter, Tomahawks, Wigwams und Gefäße. Immer wieder erläutert Beatrix Weißflog, wie man mit der besten Technik die schönsten Kreationen zaubert. Hilft mal hier, mal dort. Und muntert den künstlerischen Nachwuchs zwischendurch auf, wenn er mal die Geduld verliert: „Das wird schon noch. “.

Bis heute geht die Künstlerwerkstatt. Danach wird Schullandheim-Mitarbeiterin Bärbel Sommer die getöpferten Gegenstände mit Engoben bemalen, einer eingefärbten Tonschlamme-Mischung. Dann wird gebrannt: Erst einmal – der so genannte Schrühbrand – später nochmals in Form des Glasurbrandes. Zwischendurch werden die Kreationen mit farbloser Glasur geschüttet, also überzogen. Zum Jahresende hin werden alle Künstlerwerkstatt-Teilnehmer nochmal ins Schullandheim eingeladen. Dann werden die fertigen Produkte überreicht.

Bestandteil dieser Ferienwoche ist auch ein Thementag. Er dreht sich um die Straße der Romanik in Sachsen-Anhalt. Dazu gibt es Informationen aus Büchern und Bildern. Mitfinanziert wird die Künstlerwerkstatt vom Berufsverband Bildender Künstler, kurz BBK, aus Sachsen-Anhalt.

Von Stefan Schmidt

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